Zwei Mal ohne Fremdverschulden, zwei Mal mit - Helfer im Dauereinsatz

Schon wieder kam es bei Rosenheim gestern zu vier Radl-Unfällen hintereinander innerhalb weniger Stunden: Eine 78-Jährige fuhr bei Hofmühle am Abend gegen 19.30 Uhr mit ihrem Radl über eine Brücke der Sims. Aufgrund eines Fahrfehlers, so die Polizei heute Morgen, verriss die Frau den Lenker und stürzte zu Boden. Vom alarmierten Rettungsdienst wurde sie schwer verletzt ins Klinikum Rosenheim gebracht.

Am Rad entstand ein geschätzter Sachschaden von rund 500 Euro. Ein Fremdverschulden sei nicht erkennbar.

Zwei Stunden zuvor bei Happing: Eine 67-Jährige verlor vermutlich aufgrund einer gelockerten Schraube plötzlich während der Fahrt den Sattel. Die Frau stürzte aufgrund des technischen Defekts auf den Asphalt und erlitt Prellungen und Schürfwunden. Vom alarmierten Rettungsdienst wurde sie zur weiteren ambulanten Behandlung ins Klinikum gefahren. Am Rad entstand kein nennenswerter Sachschaden. Fremdverschulden sei nicht erkennbar.

Gut eine Stunde zuvor: Beim Rechtsabbiegen übersah ein 44-jähriger Autofahrer aus Dessau in Rosenheim am Nachmittag einen seitlich neben ihm fahrenden Radfahrer. Der Autofahrer wollte von der Kaiserstraße in ein Grundstück abbiegen – der Pkw prallte gegen den 55-jährigen Radfahrer, der zu Boden stürzte.

Vom alarmierten Rettungsdienst wurde der verletzte Radler zur weiteren ambulanten Behandlung ins Krankenhaus gebracht.

An den Fahrzeugen entstand ein geschätzter Sachschaden von rund 5.000 Euro. Gegen den 44-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.

Und bereits am frühen, gestrigen Nachmittag: Eine 39-Jährige aus Amerang wollte mit ihrem Pkw in Rosenheim von der Äußeren Münchener Straße ebenfalls in ein Grundstück abbiegen. Seitlich neben ihr fuhr in diesem Moment ein 59-Jähriger auf dem Radlweg entlang. Beim Einbiegen übersah die Autofahrerin den Radfahrer. Durch den Zusammenstoß fiel der Mann auf den Asphalt und er erlitt Prellungen und Schürfwunden, die anschließend vom alarmierten Rettungsdienst ambulant behandelt werden mussten.

An den Fahrzeugen entstand ein geschätzter Sachschaden von rund 2.500 Euro. Gegen die 39-Jährige wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.

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