„Rosenheimer Energiedialoge“ informieren am kommenden Mittwoch
Unter dem Titel „Wirtschaftlichkeit von privaten PV-Anlagen unter dem EEG 2027“ findet die nächste Informationsveranstaltung der Initiative „Rosenheimer Energiedialoge“ am Mittwoch, 22. Juli, um 19 Uhr als öffentliche Online-Veranstaltung statt. Alle interessierten Bürger sind eingeladen, der Eintritt ist frei.
In seinem Vortrag präsentiert Dr. Johannes Weniger, Geschäftsführer des Unternehmens aquu und renommierter Experte für Energiespeicher und Photovoltaiksysteme, eine vom Solarenergie-Förderverein Deutschland beauftragte Studie. Im Fokus stehen dabei die aktuellen Pläne des Bundeswirtschaftsministeriums sowie die geplanten Änderungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) 2027 und deren konkrete Auswirkungen auf private Endnutzer. Anhand eines typischen Haushalts mit PV-Speichersystem werden konkrete Ergebnisse zur Amortisation privater Anlagen präsentiert. Dr. Weniger analysiert dabei die zentralen Einflussfaktoren auf die Wirtschaftlichkeit und leitet daraus praxisnahe Empfehlungen für Privathaushalte ab.
Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten, insbesondere an Haushalte, die über die Installation einer PV-Anlage nachdenken oder bereits eine solche betreiben. Die Teilnahme erfolgt online via Zoom; eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Weitere Informationen zur Veranstaltung sowie die Zugangsdaten sind auf der Homepage der Energiezukunft Rosenheim unter ezro.de zu finden.
Die „Rosenheimer Energiedialoge“ sind eine gemeinsame Initiative von TH Rosenheim, Landratsamt Rosenheim, Energiezukunft Rosenheim (ezro), Klimaschutzmanagement Stadt Kolbermoor, Rosenheimer Solarförderverein (Rosolar) und BUND Naturschutz Rosenheim. Ziel ist es, regelmäßig Informationsveranstaltungen zu den Themen Energiewende und Nachhaltigkeit in der Region anzubieten.
Schaufenster


Wirtschaftlichkeit ist natürlich Definitionssache.
Wenn es sich nach zig Jahren amortisiert und dann noch 10 Jahre „kostenlosen“ Strom liefert, ist das für viele ein riesiger Erfolg. Man kann nur hoffen, sie vergleichen das nie mit einer anderen Anlageform.
Andere erzählen vom Speicher und x% Autarkie. Aber kann man von x% Autarkie sprechen, wenn man einen Zähler mit Grundgebühr hat – meist sogar erhöhter Grundgebühr? Ich würde sagen 0% Autarkie.
Machen wir uns nichts vor. Es ist ein nice to have, wenn man Technik mag und Geldzählen wie ein Landwirt macht total Spaß, aber so richtig „rentieren“ tut sich das allenfalls, wenn man ein E-Auto geschenkt bekommt und tagsüber laden kann.
Also unsere PV-Anlage hat sich bereits nach etwas mehr als 10 Jahren amortisiert, nicht erst nach „zig Jahren“.
Ändert aber nichts an der Aussage. Im Gegensatz zum Arbeitspreis steigt nur die Grundgebühr.
Falsch. Hab sie 5Jahre und führe Buch. Weiß genau was ich vorher an Strom verbraucht habe und bezahlt hab jährlich. Hab dann 16kw aufs Dach.
Wenn ich nun meine Einspeisungsvergütung und die jährliche Ersparnis zusammenrechne ist es nicht schwer sich auszurechnen wann sie sich gerechnet hat. Und zwar Stand jetzt nach genau 8 Jahren. Ab da macht sie nur noch Plus…. als da von keiner Ersparnis zu reden ist schon abenteuerlich. Hinzu kommt noch das man nicht wenig Strom ins Netz bringt der nicht anderweitig produziert werden muss.
Natürlich sollte man beim Einbau Vergleichen. Wenn man in der Apotheke einkauft dauert natürlich alles länger.
Du hast mich da nicht verstanden. Ich hab doch nicht von „keiner Ersparnis“ gesprochen. Und dass du hier von „weiß genau wann sie sich gerechnet hat“ sprichst zeigt mir ganz genau, dass du amortisieren komplett mit rentieren verwechselst, wie es damals dein Verkäufer genauso wollte. Natürlich machst du „Gewinn“. Gewinn gegenüber Geld unter dem Kopfkissen. Niemals würde ich da was anderes behaupten. Aber rentieren im Vergleich zu anderen Anlage ist der entscheidende Punkt. Du bist am ersten Tag nach REchnugnsbegleichung sehr stark im Minus. Das muss nicht sein. Und es dauert 5 Jahre in deinem Fall bis du da rauskommst. In den 5 Jahren ist selbst eine Lebensversicherung der Allinaz schon weit voraus. Hättest du damals auf Aktien – oder wie der Michael sagt – auf Gold gesetzt, wärst du jetzt schon in ganz anderen Einkommensregionen unterwegs. Schade um das Kapital. Aber hey, immerhin hast du Strom ins Netz gebracht, das jetzt nicht anderweitig produziert werden muss sondern von den Nachbarländern abgenommen werden muss.
Hätte ich vor 20 Jahren Gold gekauft, das hätte sich rentiert .
Kaufst du heute Gold, wirst du in 20 Jahren sagen, das rentiert sich. Und du hast sogar an Tag 1 dein Kapital verfügbar.