Wasserburg: Einbau eines Monitoring-Systems in Böschung der Münchner Straße
Setzungsrisse in der Fahrbahn sind zu erkennen. Das Staatliche Bauamt Rosenheim geht der Ursache mit Baugrund-Erkundungen nach. Deshalb gibt es bei Wasserburg eine halbseitige Sperrung der Münchener Straße auf Höhe der Köbingerbergstraße – und zwar ab Ferienbeginn, Montag, 3. August …
Der August vor zwei Jahren dürfte vielen in und um Wasserburg noch in lebhafter, vielleicht auch leidvoller Erinnerung sein. Ein heftiges Unwetter war über die Region gezogen und hatte schwere Schäden hinterlassen. An der Salzburger Straße sorgten die Wassermassen für ein Böschungsversagen. In einer Sofortmaßnahme ließ das Staatliche Bauamt Rosenheim die Schäden durch eine Spezialfirma beheben. Unter anderem sorgt der Einbau eines Stahlbeton-Randbalkens seitdem für dauerhafte Stabilität.
Am anderen Ende von Wasserburg, den Serpentinen an der St 2359, blieb ein derartiges Szenario aus. Damit das so bleibt, baut das Staatliche Bauamt Rosenheim vor. Da in der Fahrbahn Setzungsrisse aufgetreten sind, lässt das Bauamt die Straße und vor allem den Straßenuntergrund genauer unter die Lupe nehmen. Dafür wurden eine auf Baugrund-Erkundungen spezialisierte Fachfirma sowie ein Ingenieurbüro beauftragt. Diese werden an verschiedenen Stellen Bohr- und Bodenproben ziehen sowie ein Monitoring-Systems installieren. Damit können selbst kleinste Veränderungen bei den Setzungsrissen festgestellt, dokumentiert und ausgewertet werden.
Für die umfangreichen Untersuchungen ist die halbseitige Sperrung der Münchner Straße notwendig. Konkret geht es dabei um einen rund 400 Meter langen Bereich ab der Köbingerbergstraße stadtauswärts. Um den Schulbusverkehr nicht einzuschränken und die Verkehrsbehinderungen so gering wie möglich zu halten, finden die Arbeiten in den Sommerferien statt. Los geht es am Montag, 3. August.
Läuft alles nach Plan, können die Arbeiten am Freitag, 28. August abgeschlossen werden – das heißt es heute aus dem Bauamt.
Die Kosten in Höhe von rund 300.000 Euro für die Untersuchung der Staatsstraße trägt der Freistaat Bayern.
Das Staatliche Bauamt Rosenheim bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die auftretenden Behinderungen.
Foto: Staatliches Bauamt Rosenheim
Schaufenster


300.000 für die bloße Untersuchung, wo sich am Ende sicher keiner den Schuh anzieht und sagt „alles gut“.
Da sagt nochmal einer, die vollständige Untertunnelung von Kufstein bis München für die Bahn wäre übetrieben teuer.
Wird interessant, Bruckgasse Einbahnstrasse, vermutlich Ampelregelung an den Serpentinen. Heißt also auf alle Fälle: Mehr Zeit für die Fahrt einplanen