Gestern an der A93 im Landkreis - Mann wartet nun in Stadelheim auf Auslieferung

Bei der Überprüfung der Personalien des ungarischen Fahrzeugführers an der Autobahn-Rastanlage Inntal-Ost stellte sich heraus, dass dieser deutschland- und auch europaweit gesucht wurde. Zum einen hatte er aufgrund eines Beschlusses des Amtsgerichts Rosenheim wegen Urkundenfälschung eine Geldstrafe von 5.100 Euro zu zahlen. Ersatzweise drohten dem Mann 255 Tage Haft. Zum anderen suchte die ungarische Justiz wegen mehrerer Betrugs- und Fälschungsdelikte mit einem europäischen Haftbefehl nach dem Mann, der zuletzt in Österreich wohnte.
Der Ungar war nach seiner Verhaftung in der Lage, den geforderten, vierstelligen Betrag zu entrichten. Der Entscheidung der Generalstaatsanwaltschaft München entsprechend wurde er dann am heutigen Freitag beim Rosenheimer Amtsgericht vorgeführt. Auf richterliche Anordnung hin brachten ihn die Bundespolizisten in die Justizvollzugsanstalt München-Stadelheim. Dort muss er auf seine Auslieferung nach Ungarn warten.
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