Zum Thema Tierwohl: 15,6 Millionen Euro für 1.214 Betriebe liegen in Bayern bereit
Das erfolgreiche, bayerische Tierwohlprogramm „BayProTier“ geht in die nächste Runde: Ab dem kommenden Montag, 1. Juni, können landwirtschaftliche Betriebe wieder Anträge stellen. Alle bisherigen Maßnahmen werden auch in diesem Jahr mit unveränderten Anforderungen fortgeführt.
Im laufenden Förderzeitraum 2025/26 unterstützt der Freistaat besonders tierwohlgerechte Haltung für knapp 25.000 Sauen, rund 35.500 Ferkel, knapp 73.500 Mastschweine und gut 65.000 Rinder.
Dafür stehen rund 15,6 Millionen Euro für insgesamt 1.214 Betriebe bereit – also im Schnitt 13.000 Euro pro Betrieb. Rund 320 Betriebe und 3,5 Millionen Euro mehr als im Vorjahr sind dabei.
„Tierwohl hat für uns weiterhin höchste Priorität. Unser Programm gleicht die laufenden Mehrkosten moderner Tierwohlställe aus und wird von den Betrieben sehr gut angenommen. Das zeigt: Wir unterstützen genau dort, wo die Landwirtschaft verlässliche Partner braucht“, sagt Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber.
Kaniber betont, dass Bayern den Umbau der Tierhaltung trotz angespannter Haushaltslage konsequent weiter begleitet: „Jeder neue Tierwohlstall ist ein Gewinn für die Tiere und für die Zukunft unserer heimischen Landwirtschaft. Deshalb unterstützen wir die Betriebe nicht nur bei Investitionen, sondern auch bei den laufenden Mehrkosten besonders tierwohlgerechter Haltung.“
Zugleich fordert die Ministerin vom Bund endlich langfristige Planungssicherheit für die Betriebe: „Wer mehrere hunderttausend oder sogar Millionen Euro in einen neuen Stall investiert, braucht Verlässlichkeit und keine ständig wechselnden Vorgaben. Deshalb setzen wir uns weiter für einen echten Bestandsschutz von mindestens 20 Jahren bei genehmigten Stallbauten ein. Nur so werden Bäuerinnen und Bauern den Umbau der Tierhaltung auch tatsächlich anpacken.“
Die Beratung zum Programm und zur Antragstellung übernehmen wie bisher die Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.
Fotos: Pia Regnet und Tobias Hase/ Presse Ministerium
Schaufenster



Glückliche Schweine? Ja wäre schön, wenn die „Schlachtschweine “ in ihrem kurzen Leben wenigstens mehr Bewegungsfreiheit und Tageslicht sehen könnten!
Augen auf, wo man das Fleisch kauft.
Es gibt viele Höfe, die ihr Fleisch vermarkten und der Verbraucher die Haltung der Tiere begutachten kann.
Mich schockt es immer, wenn die Leute in Discounter Fleisch kaufen.
Da verzichte ich lieber drauf.
Der Verbraucher kann sehr viel für das Tierwohl tun.
Das Wort „Tierwohl“ ist völlig fehl am Platz.