Frühlingsfest 2026: Positive Bilanz und Bilderbuchwetter am letzten Wochenende
Das Frühlingsfest 2026 ist Geschichte: Gestern wurde in der Wiesn-Alm und im Festzelt abgezapft. Die Bierbänke wurden hochgeklappt, das letzte Bier getrunken, die letzte Runde mit den Karussells gedreht. Am gestrigen Pfingstmontag gab’s nicht nur Sonne satt und damit perfektes Wiesn-Wetter zum Abschluss, sondern auch nochmal viele Gäste auf dem Festplatz und in den Bierburgen. Für den Schlusspunkt sorgten die Aufsteiger des TSV Wasserburg, die in der Wiesn-Alm frenetisch gefeiert wurden (wir berichteten).
Eine rundum positive Bilanz zog Andreas Bonholzer für den Veranstalter, den Wirtschafts-Förderungs-Verband der Stadt Wasserburg. „Generell können wir alle zufrieden sein, in den ersten Tagen hätte das Wetter etwas besser sein können“, so Bonholzer, aber bis auf den Abend des Pfingstsonntags mit einer Schlägerei, (wir berichteten), sei das Fest sehr friedlich und glücklicherweise auch unfallfrei verlaufen. „Die neue Bar im Festzelt wurde gut angenommen, der Sparkassentag und die Modenschau waren toll – und dass der Koch bei der Modenschau gewinnt, ist halt typisch Wasserburg“, so das Resümee von Andreas Bonholzer. Einen großen Dank richtet er an alle Schausteller, besonders jene, die das Frühlingsfest jährlich im Kalender stehen haben. Außerdem an alle Mitwirkenden, die so ein Fest möglich machen – Johanniter, Polizei, Security, Stadtverwaltung und das WFB-Büro.
Für Festwirt Georg Lettl war es ein „rundum gelungenes Fest und er freute sich, dass das Frühlingsfest wieder so gut angenommen wurde. „Es wurde zwar weniger Bier getrunken, dafür sind die Zahlen beim Alkoholfreien gestiegen, welches wir auch herstellen“.
Auch Manuel Scheyerl von der Wiesn-Alm zeigte sich sehr zufrieden mit dem Gesamtverlauf – gut angekommen seien vor allem die Themen-Abende unter der Woche wie das Spareribs essen und das Schmankerl-Kabarett. Außerdem, vor allem in der zweiten und wärmeren Woche, der Biergarten und das Bierkarussell. „Das extrem heiße Wetter am Sonntag und Montag hat aber leider dazu geführt, dass die Besucher vermutlich das Freibad dem Frühlingsfest vorgezogen haben.“
Ebenfalls eine sehr positive Bilanz zog Bernhard Kollmann, Vertreter der Schausteller. Vor allem das zweite Wochenende mit dem Traumwetter habe nochmal viele Besucher aufs Festgelände gebracht. Die wenigen Regentage haben sich positiv auf die Stimmung und die Besucher ausgewirkt. „Besonders schön war für mich die durchweg gute Atmosphäre auf dem Fest„, freute sich Kollmann und fügt an „wir hatten wahnsinnig nette Gäste, viele Familien, junge Leute und Stammgäste am Autoscooter, da hat man einfach gemerkt, dass die die Leute Lust aufs Frühlingsfest hatten.“
Auch die Besucher hatten sichtlich Spaß und Freude an ihrem Frühlingsfest-Besuch. „Schön, dass es dieses Jahr auch einige tolle Fahrgeschäfte für Teenager gibt“, freute sich der 13-jährige Matthias. Der 66-jährige Josef hatte viel Spaß, mit seiner kleinen Enkelin Ida eine Runde Autoscooter zu fahren und es wurden Erinnerungen wach – „das bin ich schon mit meinem Opa gefahren“.
„Sorgenkind“ Parken
Schwierig gestaltet sich nach wie vor die Parksituation (wir berichteten). „Ich danke allen Anwohnern für das Verständnis und die Toleranz“, so Andreas Bonholzer. Im kommenden Jahr werde versucht, den Parkplatz bei der Firma Bauer besser zu beschildern. Allerdings sei es nach wie vor so, dass die meisten Besucher am liebsten direkt vor dem Frühlingsfest parken möchten.
Alles in allem ein Fest mit Top-Stimmung und Zeit für Familie und Freunde. Auf Wiedersehen Frühlingsfest 2026 – bis zum nächsten Jahr.
TANJA GEIDOBLER / Bilder: STEFAN BODMEIER
Schaufenster


















Hinterlassen Sie einen Kommentar