Fans, dabei sein: Das entscheidende Match gegen Kirchheim steht an im Altstadtstadion
Die Tabellenspitze der Fußball-Landesliga ist mit drei Teams eng zusammengerückt – wer macht das Rennen direkt in die Bayernliga – wer geht in die Relegation für einen Aufstieg? Und wer geht leer aus?
Noch ist für die Wasserburger Löwen, die so lange in dieser Saison die beiden entscheidenden Spitzenplätze innehatten, der Traum zurück in die Bayernliga nicht ausgeträumt. Siehe die Rechnung unten …
Für das letzte Heimspiel am morgigen Samstag gegen den Sechstplatzierten Kirchheim braucht der TSV Wasserburg noch einmal die volle Unterstützung der Fans. Anpfiff im Altstadtstadion an der Landwehrstraße ist um 14 Uhr.
Die Ausgangslage vorm letzten Match:
Die Rosenheimer Sechzger liegen mit 73 Punkten als Tabellenführer auf dem direkten Aufstiegsplatz. Sie treten morgen in Grünwald an beim Liga-Siebten und ihnen reicht für das große Ziel ein Remis.
Der TSV Wasserburg hat 70 Punkte und liegt auf Rang zwei – der Platz für die Relegation. Die Löwen brauchen einen Sieg, denn bei Punktgleichheit mit Murnau verliert der TSV den direkten Vergleich.
Und der TSV Murnau ist Dritter und hat 68 Punkte, könnte somit noch die Relegation ergattern. Braucht dafür aber einen Sieg. Man spielt in Unterföhring beim 13. der Liga.
„Wir arbeiten das ganze Jahr darauf hin, dass wir auf den ersten Tabellenplätzen dabei sind, und jetzt haben wir die sehr, sehr gute Ausgangslage, dass wir es aus eigener Kraft in die Relegation schaffen können“, analysiert Wasserburgs Trainer Florian Heller vor dem Saisonfinale in der Landesliga Südost die Ausgangslage seiner Mannschaft. Dank des Last-Minute-Treffers von Vinzenz Egger vergangenen Sonntag in Schwabing – wir berichteten – können die Innstädter am Samstag, 14 Uhr, gegen den Kirchheimer SC mit einem Sieg die Saison verlängern.
Läuft es noch besser und Tabellenführer Rosenheim verliert in Grünwald, kann es sogar noch zur Meisterschaft reichen.
Auf andere Plätze wollen die Löwen aber gar nicht schauen, sondern ihre eigene Aufgabe erledigen. Dabei ist durch das späte 1:0 in Schwabing zum ersten Mal seit Wochen das Momentum auf Wasserburger Seite. Spieler, die in den großen Mannschaften von Sir Alex Ferguson bei Manchester United gespielt haben, berichten noch heute davon, wie viel Auftrieb ihnen siegbringende Tore in der sogenannten „Fergie-Time“ gegeben haben. „Die Jungs sind gut drauf, sie vermitteln einen sehr positiven Eindruck, einen sehr coolen Eindruck“, so Heller, der deshalb optimistisch ist, das Spiel zu gewinnen.
Der Coach blickt auch auf den Wasserburger Weg der letzten Jahre – und möchte diesen nun erfolgreich in die Zukunft fortführen: „Wenn man bedenkt, wo man herkommt, dann ist es für Wasserburg eine ganz große Nummer, wenn man Aufstiegsspiele bestreiten kann. Demzufolge werden wir alles investieren, um das Ding aus eigener Hand über die Ziellinie zu bringen. Von daher freuen wir uns auf das letzte Ligaspiel gegen Kirchheim.“
JAH
Foto: TSV Wasserburg
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