„Das ist alarmierend, denn es ist eine Basiskompetenz“ - Studienkreis verschenkt Broschüre

Mit der Ausgabe der Halbjahreszeugnisse – am Freitag, 13. Februar, vor den Faschingsferien – zeigt sich für viele Schülerinnen und Schüler, wo es noch hapert. Rechtschreibung ist oft das Thema. Immer mehr Kinder und Jugendliche tun sich schwer damit, fehlerfrei zu schreiben und Texte sicher zu verstehen.
Laut IQB-Bildungstrend verfehlen viele die Mindeststandards im Lesen und Schreiben — fast jeder Zweite hat laut der Studie Schwierigkeiten mit der Rechtschreibung. „Das ist alarmierend, denn Rechtschreibung ist eine Basiskompetenz“, sagt Thomas Momotow von Aiblinger Studienkreis. „Wer nicht sicher liest und schreibt, dem fällt auch das Lernen in anderen Fächern schwer — vom Textverständnis in Geschichte bis zur Aufgabenstellung in Mathe.“
Um Eltern und Kindern praktische Unterstützung zu geben, verschenkt der Nachhilfeanbieter Studienkreis jetzt eine neue Broschüre mit dem Titel „Richtig schreiben — Tipps und Regeln, leicht erklärt“.
Die Broschüre kann ab dem kommenden Montag, 2. Februar, beim Studienkreis in Bad Aibling und in Rosenheim kostenlos abgeholt werden — solange der Vorrat reicht.
Stolperfallen erkennen und sicherer werden
Das handliche Heft fasst zusammen, worauf es beim korrekten Schreiben ankommt — von Groß- und Kleinschreibung über s-, ss– und ß bis hin zu schwierigen Worttrennungen. In verständlicher Sprache erklärt es die wichtigsten Regeln, zeigt typische Stolperfallen und gibt kleine Merkhilfen. Ergänzt wird das Heft durch anschauliche Beispiele, kurze Übungen und ein Rechtschreib-Quiz, mit dem Kinder und Jugendliche ihr Wissen spielerisch testen können.
Digital gibt es die Broschüre zusätzlich auf der Aktionsseite
https://www.studienkreis.de/aktionen/deutsch-beste-fach/.
Digitale Lernhilfe
Auf der Aktionsseite finden Schülerinnen und Schüler außerdem zahlreiche Inhalte rund um Sprache und Schreiben, darunter auch Tipps zum besseren Schreiben mit KI. Es wird erläutert, wie sich Chatbots und digitale Assistenten sinnvoll zum Üben einsetzen lassen — etwa zum Erklären von Regeln, Korrigieren eigener Texte oder Erstellen individueller Übungen. „Künstliche Intelligenz kann, richtig eingesetzt, eine echte Lernhilfe sein“, so Thomas Momotow. „Entscheidend ist, dass sie nicht das Denken ersetzt, sondern das Lernen unterstützt.“
Neuer Förderzweig für mehr Sicherheit im Schreiben
Seit Kurzem bietet Studienkreis deshalb mit seinem Rechtschreibtraining einen neuen Förderzweig an, der gezielt auf die individuellen Stärken und Schwächen der Schülerinnen und Schüler eingeht. Entwickelt wurde das Konzept gemeinsam mit dem Rechtschreibexperten Prof. Dr. Friedrich Schönweiß von der Universität Münster. In Zusammenarbeit mit dem dortigen Lernserver analysiert Studienkreis die individuellen Fehlerprofile der Schülerinnen und Schüler. Künstliche Intelligenz hilft, die Tests auszuwerten. Anhand der Ergebnisse wird personalisiertes Material zusammengestellt, das die Lehrkräfte im Unterricht einsetzen.
Am Ende der Förderung wird überprüft, welche Fortschritte die Kinder und Jugendlichen gemacht haben. „Uns geht es darum, Kinder dort abzuholen, wo sie stehen“, erklärt Momotow. „Mit klaren Strukturen, passenden Aufgaben und digitaler Unterstützung gelingt das Schreibenlernen oft viel leichter.“ Das Training richtet sich an Grundschülerinnen und Grundschüler ebenso wie an Jugendliche mit pandemiebedingten Lernlücken, Migrationshintergrund oder sonstigen sprachlichen Defiziten. Zwei Unterrichtsstunden Rechtschreibtraining sind vorab gratis.
Zudem Bücher gewinnen
Der bekannte Lehrer, Autor, Blogger, Podcaster und Bildungsinfluencer Bob Blume hat passend zum Thema im Januar ein neues Buch veröffentlicht. In „Lesen. Schreiben. Ein Plädoyer für ein besseres Miteinander“ geht es darum, dass man sich auf die großen Kulturtechniken Lesen und Schreiben besinnen, um in einer Gesellschaft, die immer tiefer gespalten ist, wieder zu gegenseitigem Verständnis, Austausch und Gemeinschaft zu kommen.
Der Studienkreis verlost davon zehn Exemplare. Einfach bis zum 28. Februar eine E-Mail senden an deutsch-beste-fach@studienkreis.de.
Kontakt:
Studienkreis Bad Aibling
Brigitte Achatz
Marienplatz 9
83043 Bad Aibling
Telefon: 08061/5606
Telefonische Erreichbarkeit: Mo.-So. 7.00-22.00 Uhr
E-Mail: bad-aibling@studienkreis.de
Internet: https://www.studienkreis.de/nachhilfe-bad-aibling/
Studienkreis Rosenheim
Anja Staackmann-Wagner
Max-Josefs-Platz 11
83022 Rosenheim
Telefon: 08031/16565
Telefonische Erreichbarkeit: Mo.-So. 7.00-22.00 Uhr
E-Mail: rosenheim@studienkreis.de
Internet: https://www.studienkreis.de/nachhilfe-rosenheim/
Schaufenster

Das dürfte leider niemanden mehr ernsthaft überraschen, der selbst Kinder an einer Grundschule hat. Krasse Rechtschreib- und Grammatikfehler in Texten/Aufsätzen werden zum Teil gar nicht markiert und die Kinder dürfen sich da frei austoben (gemäß der aktuellen Vorgaben „Bloß die Kinder nicht überfordern“). Hier wird Deutschland in den kommenden Jahren zwangsweise noch weiter hinter andere Länder zurückfallen bei der Bildung, wenn sich die gesellschaftliche Einstellung zu Leistung und Eigenverantwortung nicht wieder grundlegend verändert.
Das überrascht mich jetzt sehr. Bei uns an der Mittelschule werden diese Art von Fehlern auf alle Fälle markiert und besprochen bzw. verbessert.
Als es noch Poesiealben gab, da wurde peinlichst auf die Rechtschreibung geachtet.
Die Leute haben sich Briefe geschrieben mit den höflichen Anredeformen usw. und so fort.
Das ist das sichtbare Ergebnis von der Digitalisierung und der sogenannten KI.
Die Verdummung des Volkes schreitet voran, weil das auch so gewollt ist.
Ein dummes Volk lässt sich leichter regieren.
Das hatten wir schon mal und es kommt wieder.
Was ist denn zu erwarten, wenn einige Kinder in der Klasse kein Wort Deutsch verstehen bei der Einschulung.
Da muss dringend gehandelt werden, ein verpflichtendes Vorschuljahr mit Sprachkurs.
Kinder lernen doch so schnell, und das ist verschenktes Potential!
Wenn schon die Eltern nicht aus dem Quark kommen. Ein Smartphone hat doch ein jeder, da könnte man ja für die Kinder mal eine kostenlose Sprachlernapp herunterladen, oder?
Gute Rechtschreibung und Grammatik lernt man, indem man viel gut Geschriebenes (d. h. Bücher) liest. Diese Kultur müsste aber von den Eltern vorgelebt werden, z. B. durch Vorlesen schon im Kindergartenalter.
Wer braucht Rechtschreibung . Wir haben schnelles Internet .
Das ist doch wirklich kein Wunder mehr!
Wenn man als „Basiskompetenz“ die Kinder zum Gendern zwingt, sie mit Gewalt zum „LGBTQAI+“ (was auch immer das ist?) und möglichst „queer“ erziehen will- und viel Zeit mit Geschlechterfindung- auch mittels „Drag-Queens“ verwendet, bleibt halt was anderes auf der Strecke!
Da hilft auch eine verschenkte Broschüre nichts!
Siehe auch im Norden irgendwo, wo in einem Bundesland das schriftliche Dividieren abgeschafft wurde…
Gute Nacht Deutschland!
@Grübler
Respekt für Deinen Klartext💪
Darum ist die Diskussion die Social- Media-Nutzung erst ab 16 zu erlauben mehr als angebracht. Es reicht, den Filmchen-Schachsinn auf TikTok et. alt. erst ab diesem Alter zugänglich zu machen.
…leider wird an vielen Grundschulen wenig Wert auf Rechtschreibung gelegt. Ich muss feststellen, dass es da riesige Unterschiede gibt. Während die in der einen Grundschule großes Augenmerk auf Nachschriften, Gedichte lernen und Lernwörter gelegt wird, gibt es in der einer anderen Grundschule (selber Landkreis) quasi keine Schwerpunkte. Da wird nur mit Arbeitsheften gearbeitet, nichts auswendig gelernt und von Nachschriften und Lernwörtern fehlt jede Spur. Auch wenn diese Dinge vielleicht „altmodisch“ und nervig sind. So bin der Überzeugung, dass sehr effektiv ist.
Und natürlich schließe ich mich in puncto Internet, Geschlechtsfindung, KI, und Elternvorbilder etc. meinen vorgänger Komentaren an.
Lest mal eure Kommentare.