IG Bau Oberbayern: Steuer-Tipp für Gewerkschaftsmitglieder im Landkreis Rosenheim
Steuer-Bonus: Wer in der Gewerkschaft ist, kann in diesem Jahr zum ersten Mal zusätzlich Steuern sparen. Gewerkschaftsmitglieder erhalten je nach Steuersatz in der Regel zwischen 25 und 35 Prozent ihres Gewerkschaftsbeitrags mit der Steuererklärung zurück. Darauf hat die IG Bau Oberbayern hingewiesen.
Das sei eine gute Nachricht für alle Gewerkschaftsmitglieder im Landkreis Rosenheim. „Mehr noch: Das ist ein zusätzlicher Anreiz für alle, in die Gewerkschaft zu kommen. Denn gute Löhne, ordentlicher Arbeitsschutz und vernünftige Arbeitszeiten fallen nicht vom Himmel. Außerdem ist bei der IG Bau – wie bei allen anderen Einzelgewerkschaften im DGB auch – immer ein Rechtsschutz inklusive“, sagt Dieter Pangerl, Bezirksvorsitzender der IG Bau Oberbayern.
Auf den Steuer-Bonus für Gewerkschaftsmitglieder haben sich CDU/CSU und SPD in der Regierungskoalition geeinigt. Mehr dazu unter www.dgb.de/service/ratgeber/steuertipps/.
Schaufenster


Ja es lohnt sich also, bei der Gewerkschaft dazuzugehören, so zumindest die Argumente der Gewerkschaftler :-)
Ich habe in meinem 50 jährigen Berufsleben keiner Gewerkschaft angehört, habe dennoch gut verdient, weil ich einfach tüchtig war.
Als Mitglied der Gewerkschaft hätte ich in dieser Zeit ca. 30000 € Beiträge an diese entrichtet, mit welchem Mehrwert?
Unabhängig davon bin ich der Meinung, wenn ich gut verdiene, ist es mir überhaupt nicht wichtig, nach Möglichkeiten zu suchen, um ein paar Euro Steuern zu sparen.
Wenn nämlich nur noch wenige hohe Steuern zahlen, bleibt ja wieder einiges auf der Strecke.
Insofern macht es auch wenig Sinn, von besser Verdienenden noch mehr Steuern herauspressen zu wollen.
Sofern Sie diese 50 Jahre abhängig beschäftigt waren, haben Sie sehr wahrscheinlich nicht gut verdient, weil sie tüchtig waren, sondern weil genügend andere aus ihrer Branche in Gewerkschaften waren und sich damit auch für ihre Löhne und Arbeitsbedingungen eingesetzt haben.
@Watercastle
Ja genau, im Betrieb gab es immer nette Kollegen, die mich zur Gewerkschaft bringen wollten.
Ganz ehrlich, das „gesparte“ Geld war zum Bau eines Hauses und für die Investitionen für die Kinder erheblich besser angelegt.
Und was machen viele Gewerkschaften heute?
Es wird zum Streik gerufen, obwohl noch gar nicht richtig verhandelt wurde …
Kann man gut finden, ich finde diese Vorgehensweise kontraproduktiv.
Aber jedem das seine.
Hoffentlich hatten sie nur alles in Anspruch genommen was gesetzlich vorgeschriebenen war. Urlaubsanspruch von 24 Tagen in einer 6 Tage Woche, eine 48 Stunden Woche, und wenn Sie krank waren keine Lohnfortzahlung in Anspruch genommen. Natürlich werden sie auch keine Lohnerhöhung die ausgehandelt wurden angenommen haben, sondern immer selber mit ihrem Arbeitgeber ausgehandelt haben.
Wenn es so war, Respekt.
Ansonsten waren sie doch ein Nutznießer von den ausgehandelten Tarifverträgen. Und vielen Leistungen und Gesetzen die alle Gewerkschaftsmitglieder erkämpft haben.
Nun gut, ich gebe zu, ab und an auch mal 60 Stunden in der Woche gearbeitet zu haben, mein Arbeitgeber hat mich sehr gut dafür bezahlt.
Ich bleibe dabei, aktuell überreizen die Gewerkschaften das Blatt.
Es wird viel zu früh gestreikt, so wird das nichts mit dem zarten Pflänzchen eines Aufschwungs.
Bitte dabei auch die externen Faktoren wie die aktuellen Kriege nicht vergessen.
Aber alles gut, wie schon geschrieben, jedem das seine :-)
Wegen der 25% muss ich wirklich nicht zur Gewerkschaft, aber aus Solidarität mit den Arbeitenden, denn ohne Gewerkschaft ginge es uns Arbeitern nicht so gut!
Ich war mein ganzes Arbeitsleben in der Gewerkschaft, sie hat mir die Sicherheit gegeben, dass sie mich bei Streitigkeiten mit meinem Vorgesetzten oder Arbeitsunfällen beraten und unterstützen wird. Für diese Sicherheit mit einer Gemeinschaft im Rücken habe ich gerne bezahlt.
Aber jedem das seine!
„Jedem das seine“ wisst ihr schon, dass dieses Zitat die Torinschrift des KZ Buchenwald war? Ich wäre da vorsichtiger mit der Verwendung.
@Pessimist
Und ja, um eine lebendige Diskussion aufrecht zu erhalten, brauchen wir unbedingt die Sprachpolizei.
Manchmal sollten wir einfach einmal reflektieren, ob uns das ganze gendern und sonstige Gleichstellungs- und Gleichberechtigungs- und Geschichte Verarbeitungsgedöns einen Millimeter weiterbringt.
Es soll jeder das aussprechen dürfen, was er meint, ganz nach dem Motto: Jedem seine Meinung:-)
Das Zitat aus der Torinschrift Buchenwald wußte ich nicht!
Tut mir leid!
Anders gesagt: es muss nicht jeder zur Gewerkschaft, noch gibt es ja genügend Mitglieder, die für a l l e kämpfen, wenn es sein muss!
aber bitte nicht jedes Jahr höheren Löhnen und mit Streik daherkommen!