Rund 30 Fahrgäste am Sonntagabend evakuiert - Motorschaden zwischen Grafing und Wasserburg
Die Feuerwehr Pfaffing musste am Sonntagabend gegen 22 Uhr Richtung Bahnlinie bei Forsting ausrücken. Ein Zug der Südostbayernbahn hatte bei Schneefall und Minustemperaturen schlapp gemacht – Motorschaden. Die rund 30 Fahrgäste, die mit der Bahn von Grafing in Richtung Wasserburg unterwegs waren, mussten evakuiert werden. Ein Bus brachte sie schließlich an ihren Zielort. Auch der Rettungsdienst war zur Sicherheit an den Einsatzort beordert worden. Polizeibericht folgt. Fotos: Georg Barth
Schaufenster














NIchts neues bei der SOB – diese alten 628er sind längst überfällig.
Selbst zu Stoßzeiten fahren nur noch Kurzzüge, oftmals herrscht ab Ebersberg ein Gedränge.
Die Ausschreibung für ein neues EVU wäre vielleicht eine bessere Lösung als weitere Jahrzehnte diese Schrottkisten einzusetzen.
Ach, waren das noch Zeiten
„Alle reden vom Wetter. Wir nicht.“
Ein wetterbedingter Motorschaden in deiner Vorstellung? Hört man auch nicht alle Tage.
hatte bei Schneefall und Minustemperaturen schlapp gemacht – Motorschaden.
tja durch den Bindestrich steht das so da. Lesen?
Da steht aber nirgens dass der Schneefall und die Minustemperaturen ursächlich für den Motorschaden waren, oder ?
Die SOB befindet sich in einem traurigen Zustand und verlangt ihren Fahrgästen große Leidensfähigkeit ab. Während alle anderen Bahnbetreiber die überalterten VT 628 längst ausgemustert haben, versucht die SOB, mit diesen 40 Jahre alten Zügen den Betrieb aufrechtzuerhalten.
Auch die bayerische Eisenbahngesellschaft macht hier keine gute Figur. Warum sie bei der SOB erst jüngst Verkehrsleistungen mit überalterten, nicht barrierefreien und unklimatisierten Zügen bestellt hat, ist schwer nachzuvollziehen.
Ach ja, das muss dieser so zuverlässige 628 sein, von dem die ganzen trainspotter immer sprechen. Mag er früher mal wahnsinnig zuverlässig gewesen sein, so sind diese Zeiten längst vorbei… Insbesondere bei der südostbayernbahn, die ja nicht mit sonderlich guter Wartung auffällt. Dabei bräuchten genau solche alten Fahrzeuge eine umso regelmäßigere und intensivere Wartung, um noch den fahrtleistungen standhalten zu können. Die SOB aber lässt die Sache so laufen, da die 628 ja eh bald ausgemustert werden… Da richtet man natürlich nur das aller Nötigste rein. Entsprechend runtergerockt sehen alle Fahrzeuge der sob hier aus. Das Fahrzeug ist in jeder Hinsicht aus der Zeit gefallen, dabei ist die fehlende barrierefreiheit nur das offensichtlichste Leid für alle mobilitätseingeschränkten Fahrgäste oder Radfahrer. Bei den Mengen an fahrgästen, die inzwischen auf der rb44 regelmäßig fahren, sind die 628 auch viel zu klein… Und aufgrund der unzuverlässigkeit fällt immer öfter die doppeltraktion aus und es fährt nur eine einfach Traktion, so dass noch viel weniger Platz ist. Die kleinen Einstiege verzögern den Zustieg zusätzlich, so dass sich dadurch regelmäßig Verspätungen aufbauen. Die aufgebauten Verspätungen lassen sich dann auch wegen der trägen Beschleunigung unmöglich reinholen, der Fahrplan ist mit den 628 festzementiert… Da gibt es keinen Puffer. Der desiro classic (BR642) als “ moderner“ Nachfolger ist ebenfalls schon bis zu 28 Jahre alt, ist also auch schon altes Eisen. Wie man so hört hat die sob auch viele restbestände der arriva aus Tschechien geholt, die dort für fernverkehrsleistungen eingesetzt wurden. Entsprechend ist deren Zustand auch schon sehr mäßig. Wie man die sob kennt, wird dort vermutlich neben ein bisschen neuer Farbe nichts modernisiert. Die westfrankenbahn hat bei ihren 642 hingegen WLAN, Teppiche und neue innenverkleidung nachgerüstet sowie moderne fahrgastinformationen. Das wird die sob sicher nicht machen. Zwar ist er deutlich agiler und kann durch seine starke Beschleunigung Verspätungen gut rausholen, dafür ist das Fahrzeug auch, was man so hört sehr unzuverlässig. Weiterhin ist der 642 kürzer und hat weniger Sitzplätze. Für eine Strecke mit weiter steigendem fahrgastaufkommen (es ist der wahnsinn, was so ein einzelner 628 in Rosenheim für menschenmassen ausspuckt) vollkommen ungeeignet. Leider leider hat auch die Politik auf der rb44 vollkommen versagt, denn dem Ausbau/elektrifizierung der Strecke wurde erst vor einigen Jahren eine Absage erteilt. Nachdem Wasserburg und Mühldorf absehbar elektrifiziert werden und Rosenheim bereits elektrifiziert ist, wird diese Strecke eine dieselinsel darstellen und damit in Zukunft stark benachteiligt sein. Statt, dass die BEG hier wenigstens strategisch klug auf batteriezüge setzt, die an den elektrifizierten bahnhöfen geladen werden könnten, setzt man auf immerhin niederflurige, uraltfahrzeuge der BR 642. Das ist echt eine Farce, was man sich hier inzwischen antun muss. Mietpreise zum Abwinken, und ein ewig gestriger bahnverkehr zum vergessen… Großes Kino Bayern.