Landkreis Rosenheim: 530 Reinigungskräfte arbeiten in 41 Unternehmen und erhalten mehr Mindestlohn

Sie machen alles picobello: Rund 530 Reinigungskräfte sorgen im Landkreis Rosenheim für Sauberkeit in Büros, Klassenzimmern und im Krankenhaus. Ab Januar bekommen sie dafür mehr Geld: Der Stundenlohn für Reinigungskräfte steigt auf mindestens 15 Euro. Das teilt die IG BAU Oberbayern mit. Die Gebäudereiniger-Gewerkschaft beruft sich bei den Beschäftigtenzahlen auf Angaben der Arbeitsagentur.

„Wer Fassaden oder Fenster reinigt, bekommt jetzt sogar 18,40 Euro pro Stunde. Denn das ist der neue Mindestlohn für die Außenreinigung. Egal, wer wo saubermacht: Die neuen Lohn-Limits in der Gebäudereinigung sind das Minimum, das in der Gebäudereinigung bezahlt werden muss“, sagt Harald Wulf von der IG BAU Oberbayern. Alle 41 Gebäudereiniger-Unternehmen im Landkreis Rosenheim müssten sich daran halten.

„Gebäudereinigerinnen und Fassadenreiniger sorgen für Sauberkeit. Sie machen im Landkreis Rosenheim einen wichtigen und harten Job. Der wird durch die neuen Branchen-Mindestlöhne jetzt deutlich fairer bezahlt“, sagt Wulf. Auch eine Ausbildung im Gebäudereiniger-Handwerk lohne sich: „Azubis starten ihre Ausbildung mit 1.000 Euro im Monat. Im zweiten Ausbildungsjahr gehen sie mit 1.150 Euro nach Hause. Und im dritten Jahr haben Gebäudereiniger-Azubis 1.300 Euro pro Monat im Portemonnaie“, so der Vorsitzende der IG BAU Oberbayern, Harald Wulf.

 

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