Es brennt bei einem forstwirtschaftlichen Betrieb in Freiham - Zahlreiche Einsatzkräfte vor Ort
Großalarm für die Feuerwehren im Altlandkreis am heutigen Mittwochmorgen: In Freiham in der Gemeinde Eiselfing brennt bei einem forstwirtschaftlichen Betrieb ein Hackschnitzel-Lager. Sechs Feuerwehren wurden alarmiert und sind ausgerückt: Freiham, Aham, Griesstätt, Wasserburg, Babensham und Rott.
Ebenso sind der Rettungsdienst und die Polizei vor Ort.
UPDATE: Gegen 7.30 Uhr ist die Lage unter Kontrolle. Allerdings gestaltet sich das Löschen des Brandes in dem gewaltigen Hackschnitzel-Lager schwierig. Es dürfte noch einige Zeit in Anspruch nehmen.
Vor Ort sind auch Kreisbrandinspektor Stephan Hangl, Kreisbrandmeister Michael Mayer und Fachleute des Landkreises Rosenheim.
Fotos: WS
Fotos: Georg Barth
Schaufenster






























War da nicht schon mal was?
Wann lernt der Betreiber, dass auch Hackschnitzel zur Selbstentzündung neigen?
Bei der Höhe der Haufen wundere ich mich schon lange, dass es da nicht öfter brennt.
Abhilfe kostet Geld. Feuerwehr zahlt Allgemeinheit
Warum soll man sich auch mit einem im wahrsten Sinne des Wortes brandgefährlichen Stoff wie Hackschnitzel beschäftigen?
Es gibt doch wunderbare Alternativen wie z.B. Fracking Gas von unseren besten Freunden aus USA, oder Öl, das über die Straße von Hormus ganz bequem zu uns geschippert wird.
Also einfach mal abwägen, was einem lieber ist.
Ich jedenfalls freue mich gerade sehr über die bis jetzt 40 kWh, die vom eigenen Dach kommen …
Verstehe wer will. 40 kWh vom Dach klingt nach elektrischer Energie. Das hat mit Hackschnitzel nichts zu tun.
40 kWh, das „rentiert“ sich ja total. Da wird es schon gemütlich warm in deinem Wohnzimmer nächsten Januar.
Naja, Hackschnitzel mit pfas Löschmittel vs. Öl… Da wäg mal ab.
Wer hat denn was von PFAS Löschmittel geschrieben?
In der 3. Klasse HSK Unterricht habe ich damals gelernt, brennendes Holz mit gewöhnlichem Wasser zu löschen.
Bin mir sicher dass unsere Feuerwehren das auch wissen und den einfachen Weg gegangen sind und es mit Wasser gelöscht haben.
Nach jüngsten Infos war es ja auch kein „richtiger“ Brand, sondern es kam zu einer Erhitzung, wie wir sie von der Heueinlagerung kennen.
@Äpfel und Birnen Vergleicher:
Selbstverständlich heizt unsereiner zusätzlich mit Holz im Winter, es wird dank eingebauter Wassertasche im Kaminofen auch noch der Pufferspeicher versorgt, also im Ergebnis kein Grund zur Panik – läuft!
Wenn du deinen eigenen Wald hast und dir die Holzarbeit Spaß macht, ist das sicher eine gute Idee.
Ansonsten bin ich mir nicht sicher, ob ich die Abhängigkeit von einem benachbarten Bauern dem Ölscheich bevorzugen würde. Fällt eine Subvention weg, protestiert er bis du frierst. Braucht China mehr Holz, verkauft er es dorthin und wenn es nicht reicht, kaufst du das Holz aus Rumänien. Irgendwie auch nicht besser. Ganz abgesehen von der Luft im Siedlungsgebiet an einem nebligen Wintertag, wo man abends nicht mehr lüften kann. Und spätestens, wenn eine Regierung wieder drauf kommt, dass Feinstaub mal ein Thema war, gehts dem Holzofen genau wie jetzt dem Gasbrenner.
Aber entscheidend ist das Gefühl und wenn du dich wohl fühlst mit deinen Investitionen, dann ist alles gut.
mit dieser Einstellung würdest Du bei mir auch kein Brennholz bekommen. Hab Selbstwerber die mir im Wald helfen und dafür kostenlos ihr Brennholz machen können, und das schon seit Jahrtehnten.
Wer viel hat, kann viel draus machen gell.
das hat mit haben nichs zu tun, sondern mit wollen.
Ok, ich will auch Wald – einfach so. Und jemanden der meine Arbeit macht für ein paar Stück Brennholz. Ist das genug „wollen“?
Das ist nicht richtig.
Auf der südlichen Seite des Haufens standen ca. 15 bis 20 mq im Außenbereich in Brand.
Über dies würde außer Wasser kein weiteres Löschmittel eingesetzt.
Waren Sie vor Ort?
Sie wissen sehr gut bescheid.
Ja.
Früh genug, sodass ich Flammen und Rauch gesehen habe, und lange genug, um sagen zu können, dass keine Sonderlöschmittel eingesetzt wurden.
Das soll’s dann aber auch gewesen sein, was ich dazu sagen möchte.
Hier haben doch Hackschnitzel gebrannt. Diese werden meist in Bauernhöfen direkt genutzt, oder an Blockheizkraftwerken, oder wohl hier im (Eiselfinger) Fernwärme system verheizt.
Warum dieser Brand nun die Diskussion über PV, Pellets oder Kaminofen anheizt, um zu beweisen, wer nun die beste Energieversorgung gewählt hat, finde ich schon sehr amüsant.
Ja PV ist raus. Hat er ja auch gleich zu hören bekommen. Aber was stört dich sonst? Es ist eine Alternative – wie du es ja selbst sagst – für die Wärmeerzeugung. Und der eine sagt, es ist besser als Gas und Öl von dubiosen Staaten, der andere sagt, er kann im Winter nicht mehr die Fenster öffnen (die Eiselfinger werden das ab November selbst merken).
Wärmeenergie muss halt irgendwo herkommen. Von einem reichen Ölscheich, von einem Oligarchen oder von einem regionalen Bauern, der 1945 ein Millionengrundstück bekommen hat. Jede Form hat halt so seine Millionäre und wir kleinen betteln und schimpfen über Gestank und Umweltverbrechen der Großkoperten.