Behörde hat sich eine neue Baugenehmigung für die Flüchtlings-Sammelunterkunft erteilt
Das Landratsamt hat sich eine neue Baugenehmigung für die Flüchtlings-Sammelunterkunft am Eckfeld 10 in Rott (wir berichteten) erteilt. Das heißt es am heutigen Mittwoch-Nachmittag aktuell aus dem Rotter Rathaus. Die Gewerbehalle – eine ehemalige Lampenfabrik – hatte das Landratsamt im Oktober 2023 ohne vorherige Rücksprache mit der Gemeinde gemietet. Gegen eine erste Baugenehmigung hatte die Gemeinde Rott dann im vergangenen Jahr 2025 erfolgreich geklagt – wie ebenfalls berichtet.
Seit Herbst 2025 lief nun ein neues Bauantrags-Verfahren, zu dem der Gemeinderat wiederholt sein Einvernehmen verweigert hatte.
Die jetzige Baugenehmigung vom April 2026 sei wiederum bis September 2028 befristet und sehe weiterhin eine Belegung mit bis zu 270 Personen als sogenannte „Notunterkunft“ vor. Eine erneute juristische Prüfung dieses neuen Baugenehmigungs-Bescheides vom Landratsamt sei durch den Anwalt der Gemeinde Rott bereits im Gange, so der bisherige und auch neue Rotter Bürgermeister Daniel Wendrock.
„Die Baugenehmigung enthält weiterhin keine befriedigenden Lösungen unserer rechtlichen und tatsächlichen Einwendungen. Wie der Gemeinderat in seinen letzten Beschlüssen klar zum Ausdruck gebracht hat: Unsere Gegenargumente, unser Widerspruch bleiben“, fasste Wendrock seine Ersteinschätzung am heutigen Nachmittag zusammen und kündigte eine Klage der Gemeinde auch gegen die neue Baugenehmigung an.
„Ich halte die nun erteilte Baugenehmigung für eine weitere Fehlentscheidung in diesem Fall – juristisch wie politisch.
Erst recht, angesichts der stark rückgängigen Geflüchteten-Zahlen auch im Landkreis Rosenheim und der Ankündigung des Innenministeriums, Unterkünfte aus Kostengründen bayernweit aufgeben zu wollen.
Letzteres fordere ich auch für die ungeeignete Unterkunft am Eckfeld“,
so Wendrock heute abschließend in einer ersten Bewertung.
Schaufenster


Uns wird doch immer erzählt, die Flüchtlingszahlen würden zurückgehen.
Woher kommt überhaupt der Bedarf für diese Unterkunft?
Ich finde es toll, wie Rott kämpft.
Ich fände es toll, wenn Europa endlich gemeinsam und ehrlich gegen die Flucht-Ursachen kämpfen würde.
Da gibts zwei Möglichkeiten: Ihnen schon daheim sagen, dass sie Pech gehabt haben oder den Krieg mit noch mehr Krieg beenden. Letzteres ist ja in einer Region gerade im Gange und zeigt, dass Option 1 wohl die bessere Wahl ist.
Rott wird immer brauner, nicht mehr besuchenswert!
Mit „braun“ hat das rein gar nichts zu tun!
Braun ist es, wenn man den Rottern etwas aufzwingen will, was sie nicht wollen
Das Vorgehen und Verhalten des LRA Rosenheim, vertreten durch Otto Lederer, ist wirklich eine Unverschämtheit und sucht seines Gleichen.
Ich ziehe meinen imaginären Hut vor dem Rotter Gemeinderat und dem Bürgermeister, wie unerschrocken sie gegen diese politische Willkür vorgehen.
Wenn es einen Preis für Courage im Amt gäbe, hätten die Mandatsträger von Rott diesen verdient.
Es zeigt einmal mehr, dass frischer Wind in die Landratsämter muss, der CSU-frei ist.
Einfach guad, wie ihr Euch wehrt, bleibt standhaft.
👏👏👏
Achtung Ironie! Respekt vor Ihrer Meinungsäußerung Herr Renghart. Schließlich hat ja das Rosenheimer Landratsamt das Asylrecht erfunden und Otto Lederer persönlich fängt täglich halb Afrika ein. Problem ist nur, dass die Leute irgendwo untergebracht werden müssen. Daher lieber jahrelang fremde Turnhallen belegen, anstatt eine Lösung zu finden. Ironie aus!
Wer hier etwas von „Braun“ philosophiert“ kennt wohl nicht die Abfolge, wie es zu dem Ansinnen mit geplanten 500 Belegplätzen für Asylsuchende gekommen ist.
Der Rotter Bürgermeister und Gemeinderat sind verpflichtet, als Mandatsträger Schaden von der Gemeinde und den Bürgern abzuwenden.
Genau das tun sie! Nicht mehr und nicht weniger.
Es wäre zielführender gewesen, mit dem Rotter Bürgermeister vorher zu reden, bevor die CSU-Mandatsträger die Gemeinde vor vollendete Tatsachen stellt.
Die Selbstherrlichkeit mancher Politiker in Bayern ist es wert, sie abzuwählen.