Daniela Ludwig erfreut: „Yad Vashem Education-Center" wird in München errichtet
Mit großer Freude hat die Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig (Foto) aus Rosenheim, die auch Mitglied im „Freundeskreis Yad Vashem“ ist, auf die heutige Entscheidung reagiert, den Standort für das neue „Yad Vashem Education-Center“ in München zu errichten. Damit hat sich Bayern gegen Mitbewerber aus Nordrhein-Westfalen und Sachsen durchgesetzt.
„Das ist ein historischer Moment, ich bin überwältigt. Die Nachricht, dass der Standort für das neue Yad Vashem Education Center nun feststeht und nach Bayern geht, ist unbeschreiblich. Ich freue mich sehr, dass die Wahl auf München gefallen ist“, so Daniela Ludwig am heutigen Donnerstag.
Erstmals wird die renommierte, israelische Holocaust-Gedenkstätte „Yad Vashem“ ein Education-Center außerhalb Jerusalems errichten.
Für Daniela Ludwig ist dies ein bedeutendes Signal weit über Bayern hinaus. „Diese Entscheidung ist eine hohe Wertschätzung für Bayern, für jüdisches Leben und für unsere Erinnerungskultur“, betonte die CSU-Politikerin. „Das Yad Vashem Education Center wird in München ein würdevolles Zuhause finden, denn jüdisches Leben hat in Bayern einen hohen Stellenwert. Das wird auch dadurch untermauert, dass sich Ministerpräsident Markus Söder persönlich für den Standort eingesetzt hat“.
Das neue Zentrum soll künftig ein internationaler Ort des Erinnerns, Lernens und der Begegnung werden. Ziel ist es, insbesondere jungen Menschen die Geschichte der Shoah auf eindringliche und nachhaltige Weise zu vermitteln. „Das Yad Vashem Education Center wird so viel mehr sein als ein Gebäude“, so Ludwig weiter. „Menschen werden diesen Ort mit Leben erfüllen, mit Wissen, mit Austausch und mit angemessener Erinnerung. Geschichte wird hier nicht abstrakt erklärt werden, sondern spürbar und erlebbar gemacht“.
Besonders wichtig sei ihr die Bildungsarbeit für junge Generationen. „Gerade junge Menschen werden hier verstehen können, warum Erinnerung Verantwortung bedeutet. Und warum wir diese Verantwortung nicht verdrängen oder wegwischen dürfen, sondern verinnerlichen müssen. Wir alle“.
Vor dem Hintergrund zunehmender antisemitischer Vorfälle in Deutschland und Europa sieht Daniela Ludwig in dem Projekt auch ein klares gesellschaftliches Signal: „Gerade in einer Zeit, in der jüdisches Leben wieder stärker bedroht wird, ist dieses Projekt von enormer Bedeutung. Wir setzen damit ein sichtbares Zeichen: Für Erinnerung, für Bildung und für unsere Demokratie“.
Abschließend dankte Ludwig allen Beteiligten, die sich mit großem Engagement für die Realisierung eingesetzt haben:
„Dass das Yad Vashem Education Center nun in München Realität werden soll, ist ein bedeutender Schritt für Bayern, für Deutschland und für die Erinnerungskultur insgesamt. Ich danke allen Unterstützerinnen und Unterstützern und bin sehr stolz darauf, dass der ‚Freundeskreis Yad Vashem‘ das Verfahren von Anfang an mit höchster Professionalität und Sorgfalt begleitet hat. Insbesondere dem Vorsitzenden, Kai Diekmann, gebührt große Anerkennung. Jetzt geht die Arbeit erst richtig los und ich freue mich auf die nächsten Schritte“.
Foto: CSU
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