Bürgermeister eröffnete gestern Hofstattstrand - Heute: Modenschau und Tanzen
Bei der gestrigen Eröffnung von „Sommer, Sand am Hofstatt-Strand“ freute sich Bürgermeister Bastian Wernthaler: „Endlich wieder Beach-Zeit in Wasserburg.“ Zusammen mit Wolfgang Brüsch vom Hauptsponsor, der „meine Volks- und Raiffeisenbank eG Rosenheim“ (links), Sibylle Schuhmacher vom Innkaufhaus und Stadtmanager Simon Arnold (rechts) gab er den Startschuss. Strandfeeling, die neuesten Modetrends des Sommers und feurige Rhythmen mitten in Wasserburg: Das Innkaufhaus lädt heute zur Modenschau und anschließend zum Salsa-Tanzen ein. Ab 17 Uhr verwandelt sich der Hofstattstrand in eine Urlaubs-Oase voller Lebensfreude. Bereits ab 13 Uhr gibt´s beim Turm Truck Drinks und Food am Strand.
Los geht´s mit der großen Modenschau. Präsentiert werden die absoluten Must-haves für die heißen Tage. Wer sich vom Sommer-Look inspirieren lässt, kann direkt im Anschluss selbst auf Entdeckungstour gehen – das Innkaufhaus hat heute bis 19 Uhr geöffnet.
Nach der Modeschau heißt es: Schuhe aus und ab auf die Tanzfläche. Unter dem leidenschaftlichen Motto „Passión de Baile“ wartet ein ganz besonderes Schmankerl auf alle Besucher. 20 Minuten Baccata und 30 Minuten Salsa –die pure Freude an der Bewegung für alle Generationen. Für die perfekte musikalische Untermalung DJ Lois.
Der Abschluss des Tages startet um 20 Uhr. Beim gemeinsamen Salsa-Line-Dance tanzen alle Besucher zusammen in der Gruppe. Dieses Erlebnis verbindet Menschen jeden Alters durch pure Freude, Rhythmus und Spaß unter freiem Himmel. Gemeinsam den Sommer feiern, so das Motto des Abends.
TANJA GEIDOBLER
Schaufenster




Den Kindern sei ja der Spass gegönnt und ja, ein Wochenende Promotion für das Innkaufhaus – warum nicht? Aber neun Tage?
Für die Anwohner hieß das gestern: Hofstattmusik am Samstag von 10 – 13 Uhr und ab 15 Uhr bis nach 22 Uhr Musik, Musik, Musik und Durchsagen.
Der nächste Morgen beginnt dann um kurz vor 5 Uhr, wenn die Angestellten vom Bauhof die Plastiktüten in den Mülleimern austauschen. Natürlich bei laufendem Motor.
Unter der Woche machen sie das am Vormittag, aber wegen der Touristen am Wochenende eben um 5 oder früher.
Vergessen wurde auch, sich um eine alternative Verkehrsführung zu kümmern. Jetzt rasen halt die Packerlfahrer schnell entgegen der Fahrtrichtung durch die Färbergasse, nachdem sie durch die Fußgängerzone der Schustergasse gebrettert sind und Anwohner, die durch die Nagelschmidgasse versuchen, ihr zu Hause zu erreichen, werden von Touristen angepöbelt.
Viele hatten die Hoffnung, dass sich mit dem neuen Stadtrat und dem neuen Bürgermeister ein Stil einstellt, der auch die Anliegen der Menschen berücksichtigt, die hier leben, wohnen und durch ihr Engagement zum Gelingen dieser Stadt beitragen.
Aber nein, weit gefehlt:
Es wird eher noch schlimmer als es eh schon war.
Dann eben jetzt neun Tage im Sommer, gefolgt von Eisbahn im Winter mit längeren Öffnungszeiten und – ganz toll – Vorsylvesterfeier.
Sehr enttäuschend, der neue Stil!
Schön, dass du für dich in Anspruch nimmst, für die Anliegen aller Anwohner zu sprechen. Ich bin auch direkter Anwohner und finde den Strand super. Insofern, der Stil (was immer damit gemeint ist in diesem Zusammenhang) kann gerne so weiter gehen.
Musiker, Bauhofmitarbeiter, Paketfahrer, Bürgermeister, Stadträte, Touristen, Schlittschuhläufer … Gibt es noch jemanden gegen den Sie etwas einzuwenden haben?^^
Ich habe fast meine ganze Kindheit in der Altstadt gewohnt.
Als echter „Oidstoderer“ ist man es gewohnt, dass in der Altstadt etwas los ist.
Da hätten Sie mal noch vor rund 40 Jahren in der Altstadt wohnen müssen. Dann wüssten Sie, was da los war.
Sehr schön der „neue Stil“, so viel leben in der Stadt. Hab es gestern voll genossen!
Der Stadtmanager besucht ja auch seine Daseinsberechtigung……..😎
@kein Stadtbewohner:
Nicht auf den Stadtmanager schimpfen sondern auf diejenigen -Stadträte- die solch eine Stelle geschaffen haben und dadurch die Stadtkasse und uns Steuerzahler belasten…
einfach toll, einfach Kasse, danke Frau Schumacher, immer wieder ein Erlebnis
Ich erinnere mich an die Zeit, als ich als Kind in der Altstadt gewohnt habe und sich der Verkehr der B304 durch die Stadt seinen Weg gebahnt hat: LKW´s, Busse, Tausende Autos und Motorräder tagein, tagaus. Die einzigen Fußgängerübergänge waren ungefähr beim Bücher Herzog und beim jetzigen Spielwaren Fuchs. Abgase, Lärm, Lebensgefahr beim Überqueren der Straße usw. …
Da finde ich die Aktivitäten, die jetzt in der Hofstatt stattfinden, weitaus angenehmer und harmloser, als das was da noch vor ca. 40 Jahren abging, auch wenn sie vielleicht dem einen oder anderen nicht gefallen.