Von unserer Partner-Fahrschule Eggerl: Das Verkehrsthema der Woche (302)
Wenn die Führerscheinprüfung schon etwas zurückliegt, stellt sich immer wieder die Frage, wie die eine oder andere Regelung im Straßenverkehr lautet. Deshalb klärt das Team der Fahrschule Eggerl an dieser Stelle wöchentlich über Verkehrsfragen auf. Heute geht es um das richtige Verhalten bei Schnee und Eis.
Der Winter zeigt sich in diesen Tagen von seiner ungemütlichen Seite. Wechselnde Temperaturen und Niederschläge können dazu führen, dass sich aus harmlos wirkender Nässe plötzlich eine spiegelglatte Fahrbahn bildet. Besonders tückisch ist sogenanntes überfrierendes Glatteis, das oft kaum zu erkennen ist. Das Team der Fahrschule Eggerl erklärt, wie Sie trotzdem sicher ankommen.
Vorsicht an typischen Gefahrenstellen
Glatteis entsteht häufig an Stellen, an denen die Straße schneller auskühlt oder Feuchtigkeit länger stehen bleibt. Dazu zählen:
- Brücken und Unterführungen
- Schattige Waldstücke und Alleen
- Kuppen, Senken und wenig befahrene Nebenstraßen
- Ein- und Ausfahrten sowie Parkplätze
Wer hier unterwegs ist, sollte besonders aufmerksam fahren und das Tempo rechtzeitig reduzieren.
Fahrweise an die Verhältnisse anpassen
Damit Sie sicher unterwegs sind, sollte bei Schnee und Eis die Fahrweise entsprechend angepasst werden. Die Geschwindigkeit sollte reduziert, der Sicherheitsabstand vergrößert werden. Außerdem gilt:
- Sanft lenken und bremsen, ruckartige Fahrbewegungen vermeiden
- Sanft Gas geben und früh hochschalten, um ein Durchdrehen der Räder zu vermeiden
- Vor Kurven abbremsen – lieber zu langsam als zu schnell in Kurven hineinfahren
Falls das Fahrzeug ins Rutschen kommt, ist Ruhe gefragt: Kupplung treten beziehungsweise vom Gas gehen und das Lenkrad halten oder nur sanft bewegen. Hektisches Gegenlenken und starkes Bremsen können die Situation verschlimmern und dazu führen, dass man erst recht die Kontrolle über das Fahrzeug verliert. Insbesondere besteht bei zu starkem Gegenlenken die Gefahr, dass das Auto plötzlich in die eingeschlagene Richtung fährt, sobald die Reifen wieder Grip bekommen.
Wichtig: Auto von Schnee und Eis entfernen
Vor Fahrtantritt müssen alle Scheiben vollständig von Schnee, Eis und Beschlag befreit sein. Ein kleines „Guckloch“ reicht nicht aus. Auch Spiegel, Scheinwerfer, Rückleuchten und das Kennzeichen müssen sauber sein. Ebenso wichtig: Schnee und mögliche Eisplatten müssen vom Fahrzeugdach entfernt werden, da sich diese während der Fahrt lösen und andere gefährden können – besonders bei höheren Fahrzeugen und Transportern.
Wer losfährt, ohne sein Fahrzeug ausreichend von Schnee und Eis zu befreien, riskiert Bußgelder zwischen zehn und 35 Euro, bei gefährlichen Eisabwürfen sogar 70 Euro und einen Punkt. Deshalb im Winter immer ein paar Minuten mehr Zeit einplanen und Eiskratzer, Besen und Enteisungsspray griffbereit haben.
Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, die aber trotzdem betont werden sollte: Bei winterlichen Verhältnissen mit Schnee und Eis sind Winterreifen zwingend vorgeschrieben. Alle Wichtige dazu haben wir bereits in einem anderen Verkehrstipp zusammengefasst:
Unser Tipp:
Passen Sie Ihre Fahrweise stets an die konkrete Situation an und planen Sie vorsichtshalber längere Fahrzeiten ein. Ein Blick aus dem Fenster oder vor die Tür kann vor Fahrtantritt außerdem oft zu einer besseren Einschätzung über die aktuellen Witterungsverhältnisse liefern, als das bloße Verlassen auf den Wetterbericht. Wer aufmerksam und vorausschauend fährt, kommt auch bei winterlichen Verhältnissen sicher ans Ziel.
Foto: Pixabay
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Sind zwar immer nette Tipps, aber wie meine Generation den Führerschein gemacht hat, da haben wir Hilfsmittel wie
ASR,ABS, Bremskraftverteilung,
Spiegel-u. Frontscheibenheizung und Allrad sowie vieles anderes nicht gekannt.
Wie konnte ich nur 1,5 Mio. Km
unfallfrei fahren ?????
Das liegt daran, dass die Alten halt immer schon die Gscheidan warn. Damals hams zu dir sicher auch gesagt, wir kannten damals noch gar keinen Sattel, wie konnte ich nur 100km reiten ohne herunter zu fallen
@Huaba- Tja, da haben wir unser Fahrverhalten den Straßenverhältnissen angepasst und auf andere Rücksicht genommen. Wenn es heute schneit und gefriert ist der Aufschrei groß wenn der Streudienst gleichzeitig nicht überall sein kann. Einfach mal den Fuss vom Gas nehmen.
Wenn ihr keine solchen Blindgänger gewesen wärt, wäre wohl kaum ABS&Co nötig gewesen.
Und Schlauberger gab es damals auch (siehe euch zwei) nur kein Kommentarbereich in einer solchen Zeitung.
Ihr durftet ja noch betrunken fahren. Da ist das freilich möglich.
Kein Wunder, dass keiner mehr Respekt vor Opas hat, wenn die immer so Siebengscheid sind
Die zwei erinnern mich irgendwie an meinen Schwiegervater. Mit seinen 85 ist er über die Baustelle gegangen und hat mir erzählt, dass er sein Haus ganz allein mit seinen Händen gebaut hat und wie blöd wir jungen Leute heute so sind.
Naja, nach seinem Tod wurde sein Haus dann abgerissen, weil Rennovieren keinen Sinn machte.