Bei Soyen: Pferd war wegen Silvester-Ballerei in Panik geraten und an Hang abgestürzt
Einen mehrstündigen Einsatz zur Rettung eines verunglückten Pferdes absolvierten die Feuerwehren aus Schlicht und Pullach (Stadt Kolbermoor) am Vormittag des Neujahrstages im Weiler Hohenburg bei Soyen. Das Tier war nachts wegen der Silvester-Knallerei in Panik geraten und von seiner Weide entlaufen. Bei Hohenburg rannte es einen Hang hinab und kam schließlich an einer Scheune zum Stehen. Leider wurde es dabei sehr unglücklich unter dem Scheunendach, der Rückwand der Scheune und dem stark abschüssigen Hang eingeklemmt. Eine Tierärztin, die Floriansjünger, die Besitzer des Pferdes und Nachbarn kümmerten sich während der Rettung rührend um das Tier, das von Mitternacht bis zum Morgen stundenlang in der misslichen Lage verharrt haben muss.
Gegen 9.30 Uhr wurde zunächst die Feuerwehr Schlicht alarmiert. Die Hausbesitzerin, an deren Scheune das Tier zum Stehen gekommen war, hatte das Pferd entdeckt, nach dem in der Nacht bereits stundenlang vergeblich gesucht worden war. Schnell war klar: Mit normalen Einsatzmitteln der Feuerwehr konnte das Tier aus der schwierigen Lage nicht befreit werden. Deshalb wurde die Feuerwehr Pullach (Stadt Kolbermoor) nachalarmiert. Sie ist mit speziellem Gerät für die Großtier-Rettung ausgerüstet. Mit der Hilfe eines Spezial-Geschirrs und eines Lkw-Krans einer örtlichen Firma konnte das Tier schließlich befreit werden.
Vor Ort waren Kreisbrandinspektor Stephan Hangl, Kreisbrandmeister Marcus Huber, Christopher Crüwell vom THW, Soyens Bürgermeister Thomas Weber sowie zahlreiche Einsatzkräfte der Feuerwehren Schlicht und Pullach. Das Pferd war während der zweistündigen Rettungsaktion ständig unter tierärztlicher Betreuung. Wie später zu erfahren war, geht es ihm gut. Es war geschwächt, blieb aber nahezu unverletzt.
Schaufenster


































wir möchten uns bei allen
für die vorbildliche Hilfe bei
der Rettung unseres Pferdes
bedanken.Wie durch ein Wunder
hat unsere Prinzess den Unfall
ohne schwerwiegende Verletzungen überlebt
Vielen Dank von den Familien
Stangl und Oberbauer
Jedes Jahr das gleiche Drama für die Tiere und alle Helfer und Retter. In meiner Whatsapp-Gruppe wurden in Panik geratene, füchtende Pferde in Stephanskirchen, Söllnhub, Riedering und Irschenberg gemeldet. Kein Mensch hält sich an § 23 der Böllerverordnung. Heute wird seit Nachmittag fast durchgehend um Wasserburg rum geböllert.Bei Aldi kam mir ein Pärchen entgegen mit Böller und zugleich Vogelfutter im Einkaufswagen!!!!
Was hilft eine Verordnung, die nicht überwacht werden kann. Wann kommt endlich ein grundsätzliches Verkaufsverbot von Böllern und dgl.? Von mir aus auch gleich für Raketen und sonstiges Silvestergedöns. Stink und kracht und verpesstet die Luft. Braucht kein Mensch. Das es teures Geld kostet ist offensichtlich kein Hindernis.
Es gibt so unglaublich gedankenlose Leute!
Und später wird rumgeheult, daß man zu wenig Geld hat!
Wir sind selber Pferdebesitzer und hoffen auf ein Böllerverbot in diesem Jahr 🍀
Das Pferd war auf der Weide……
Und plötzlich kam Silvester um die Ecke….
Sivester hat sich natürlich schon länger angekündigt. Die sinnfreie Böllerei hätte das Pferd aber im Stall auch erschreckt, wer weiß, was da dann passiert wäre!
Also liegts am Pferd…?
Wie schon gesagt, es liegt an der sinnlosen Böllerei. Pferde sind, wie sicher auch schon Aristoteles wusste, Fluchttiere. Sie können nichts für ihren Fluchttrieb. Natürlich können Sie jetzt argumentieren, dumme Menschen können auch nichts für ihre Dummheit.
Es geht hier nicht um das Pferd im einzelnen, sondern, @euclid, um grundsätzliches….
@Euclid: Um die Ecke kommen Krach- und Knallerei-Befürworter mit teilweise abstrusesten Argumenten.