SPD und FDP setzen sich ein für mehr Leben am Wasser, mehr Treffs für junge Menschen
Die SPD-Stadtrats-Fraktion Rosenheim bringt gemeinsam mit FDP-Stadtrat Marcus Moga (im Bild) einen Antrag zur Schaffung temporärer Pop-up-Uferbars in Rosenheim ein. Ziel ist es, ausgewählte Flächen entlang von Inn, Hammerbach oder Mangfall zeitweise für gastronomische Konzepte nutzbar zu machen.
„Rosenheim hat mit dem Kulturstrand bereits gezeigt, wie gut Aufenthalts-Qualität am Wasser angenommen wird. Dieses Potenzial möchten wir weiterdenken“, erklärt die stellvertretende Vorsitzende der SPD – Ricarda Krüger (links).
Der Antrag sieht vor, geeignete Flächen festzulegen sowie einen klaren Rahmen für mögliche Betreiber zu schaffen – etwa hinsichtlich Öffnungszeiten, Lärmschutz oder möglicher Bauformen wie Holzpavillons oder Containerlösungen. Betreiberinnen und Betreiber sollen über ein Interessensbekundungs-Verfahren gefunden werden.
Aus Sicht der Antragsteller biete das Konzept mehrere Chancen gleichzeitig: Mehr urbanes Leben am Wasser, neue Treffpunkte für junge Menschen, zusätzliche Attraktivität für Besucher sowie Möglichkeiten für lokale Gastronomie-Betriebe, kreative Konzepte auszuprobieren.
„Gerade im Sommer wünschen sich viele Menschen Orte, an denen man unkompliziert zusammenkommen kann – ohne großen Konsumdruck, mit guter Atmosphäre und direkt am Wasser“, so Elisabeth Jordan (Bildmitte), die neu gewählte Vorsitzende der SPD-Fraktion. Die Pop-up-Uferbars sollen zunächst als Pilotprojekt gestartet werden. Dadurch könne die Stadt Erfahrungen sammeln und das Konzept mit überschaubarem Aufwand evaluieren.
Die antragsstellenden Parteien SPD und FDP betonen außerdem, dass Rosenheim als Hochschul- und Kulturstandort von zusätzlichen niedrigschwelligen Freizeitangeboten profitieren könne. Ziel sei kein dauerhaftes Großprojekt, sondern eine flexible und saisonale Ergänzung des bestehenden Angebots in der Stadt.
Schaufenster


Hinterlassen Sie einen Kommentar