Ramerberg-Rott nutzte bei den Wölfen seine letzte Chance zum direkten Aufstieg

Am vorletzten Spieltag der A-Klasse 3 mussten sich die Wasserburger Wölfe im prestige-trächtigen Duell gegen die SG Ramerberg/Rott (weißes Dress) mit 0:3 geschlagen geben. Während es für die viertplatzierten Hausherren tabellarisch um nichts mehr ging, merkte man den Gästen im zweiten Durchgang den unbedingten Willen an, die letzte Chance zum direkten Aufstieg in die Kreisliga – am Ende der allerersten Saison der Spielgemeinschaft – zu nutzen.

In der ersten Halbzeit sahen die Zuschauer eine packende und ausgeglichene Partie, in der sich beide Mannschaften spielerisch auf Augenhöhe begegneten. Das bittere Gegentor fiel dann zu einem psychologisch denkbar ungünstigen Zeitpunkt: Nach einem Foulspiel im Anschluss an eine Ecke in der 44. Minute entschied der Unparteiische kurz vor dem Halbzeit-Pfiff auf Strafstoß. Michael Wenisch trat an und verwandelte zum 1:0 für Ramerberg-Rott.

Nach dem Seitenwechsel verloren die Wölfe den Faden. Das Mittelfeld agierte zunehmend instabil, und in der Offensive fehlte die nötige Durchschlagskraft. Die Spielgemeinschaft nutzte diese Schwächephase eiskalt aus:

In der 54. Minute erhöhte Lorenz Hifinger nach einer Kombination durch das Zentrum auf 2:0 für Roamerberg-Rott.

Erst der eine, dann der andere: Nur 13 Minuten später kombinierte sich die SG erneut durch die Mitte und Simon Hifinger machte mit dem 3:0 den Deckel auf die Partie.

Trotz der Niederlage bleibt der SV Genclerbirligi Wasserburg auf Platz vier, da Verfolger Maitenbeth zeitgleich in Waldhausen patzte.

An der Tabellenspitze spitzt sich die Lage im wahrsten Sinen des Wortes zu: Die SG Ramerberg/Rott klettert vorübergehend wieder auf Platz eins – wir berichteten. Da sie am letzten Spieltag spielfrei sind, müssen sie nun gebannt nach Maitenbeth blicken und auf Schützenhilfe hoffen, dass der SV Forsting dort Punkte liegen lässt.

Für die Wölfe endet die Saison am kommenden Samstag, 30. Mai, um 15 Uhr mit einem Auswärtsspiel bei der Zweiten des SV Aschau (Platz acht). Nach einer mageren Ausbeute von nur einem Zähler aus den letzten vier Partien will das Team die ansonsten so gute Saison unbedingt mit einem Dreier beenden – zumal man mit den Aschauern aus dem Hinspiel noch eine offene Rechnung zu begleichen hat.

Für die Wölfe waren im Einsatz:

Tolgahan Kaba, Ali Pala, Dogukan Cicek, Sükrü Yagci,

Lion Tahiri, Fatih Kölemenoglu, Hamit Sengül,

Ferhat Cindir, Erlind Bajrami, Vesel Smajli, Rami Zaraket,

Spieler-Trainer: Dominik Süßmaier (Torwart).

Weitere Ergebnisse der Wölfe-Teams:

SV Genclerbirligi Wasserburg II : TSV Obertaufkirchen 2:1 (1:1) in der C-Klasse 4

Was für ein Drama: Durch einen Last-Minute-Sieg (Doppel-Torschütze Florent Syla) sicherte sich das Team von Trainer Jörg Herwegh vorzeitig den Relegationsplatz zum Aufstieg in die B-Klasse. Bei Schützenhilfe aus Soyen, wo deren Zweite gegen Wölfe-Konkurrenz Reichertsheim III antritt, ist sogar noch die direkte Meisterschaft drin …

SV Genclerbirligi Wasserburg III  : SpVgg Pittenhart 1:4 (0:2) in der C-Klasse 3

Foto: SV Genclerbirligi Wasserburg / Sükrü Karavil

Ein paar Impressionen zum A-Klassen-Match der Ersten:

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