Bundespolizei sorgt für Rückführung eines seit elf Jahren illegal aufhältigen Albaners

Die Bundespolizei hat am heutigen Dienstag in Rosenheim einen Mann festgenommen, der sich nach ersten Erkenntnissen etwa elf Jahre lang illegal in Deutschland aufgehalten hatte. Offenkundig war es dem Albaner mithilfe eines gefälschten Ausweises gelungen, seit 2015 im Regierungsbezirk Oberbayern zu leben und zu arbeiten.

Der 46-Jährige wies sich bei einer grenzpolizeilichen Kontrolle im Fernreisezug aus Verona mit einer griechischen Identitätskarte aus. Die Bundespolizisten entlarvten den Ausweis bei der Überprüfung als Fälschung. Am Rosenheimer Bahnhof musste der Mann den Zug verlassen und den Beamten zur örtlichen Dienststelle folgen. Wie sich mithilfe seiner Fingerabdrücke herausstellte, handelte es sich nicht um einen griechischen, sondern um einen albanischen Staatsangehörigen. Offenbar hatte er sich die falsche Urkunde bereits im Jahr 2015 beschafft, nachdem sein Asylantrag in Deutschland abgelehnt worden war. Mit seinen falschen Personalien täuschte er seither Behörden, Banken oder eine Krankenkasse über seine wahre Identität.

Die Rosenheimer Bundespolizei zeigte den Albaner wegen des illegalen Einreiseversuchs, des illegalen Aufenthalts sowie wegen Urkundenfälschung an. Neben der Strafanzeige erhielt er ein vierjähriges Einreise- und Aufenthaltsverbot für die Bundesrepublik. Die Aufwendungen für die vorgesehene Zurückweisung nach Albanien hat er im Übrigen selbst zu tragen. Als Sicherheit zum Begleichen der Flugkosten musste der Mann bereits vorab 1.000 Euro hinterlegen.

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