33-Jähriger hatte seinen Pkw „testen" wollen: Unfall auf B15 - Beifahrerin in Klinik gebracht

Ein 33-Jähriger war heute eine Stunde nach Mitternacht mit seinem schwarzen Jaguar auf der B15 stadtauswärts in Richtung Raubling unterwegs. Laut eigenen Angaben wollte er seinen Pkw „testen“ und beschleunigte deswegen sein Fahrzeug. Die schneeglatte Fahrbahn unterschätzte der junge Mann offenbar dabei …

Er beschleunigte den Jaguar jedenfalls so schnell, dass dieser nach rechts von der Fahrbahn abkam und zuerst gegen ein Verkehrsschild prallte. Anschließend demolierte er zudem an mehreren Stellen die Leitplanke. Nach rund 100 Metern kam sein Auto schließlich neben dem Fahrradweg auf einer Wiese zum Stillstand.

Vor Ort hat die alarmierte Polizei zudem eine vermutlich weitere Ursache festgestellt, wie die Beamten berichten: Der Fahrer roch stark nach Alkohol. Ein Vortest vor Ort ergab einen Wert von knapp unter zwei Promille.

Seine 25-jährige Beifahrerin klagte vor Ort über Schmerzen und wurde zur weiteren Behandlung ins Klinikum Rosenheim gebracht.  

Der Jaguar des 33-Jährigen erlitt einen wirtschaftlichen Totalschaden in Höhe von rund 60.000 Euro.

Gegen den unverletzten Unfallverursacher wurde ein Verfahren wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs infolge von Alkohol sowie fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.

 

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