Erster Gesundheitstag an der Makarius-Wiedemann-Schule in Attel

Im Rahmen eines pädagogischen Jahreskreislaufs fand an der Makarius-Wiedemann-Schule in Attel zum ersten Mal ein Gesundheits- und Bewegungstag statt. Dabei standen gesunde und ausgewogene Ernährung sowie Bewegung im Schulalltag im Vordergrund.

Schon seit einigen Wochen bereiteten die Lehrkräfte ihre Klassen darauf vor. Entsprechend waren auch alle Schüler von der ersten bis zu zwölften Klasse in die Vorbereitungen eingebunden.

Zum Auftakt machten die Schüler eine gemeinsame Aktivrunde über den Attler Rundweg, den einige joggend sogar mehrmals meisterten. Anschließend traf sich die Schulgemeinschaft in der geschmückten Aula zu einem gesunden Büffet. Hier fanden die Schüler verschiedene Vollkornbrote und Aufstriche, Müsliflocken und Joghurtangebote aber auch Gemüse und Obst vor. Zu trinken gab es Wasser, was allerdings nicht alle gut fanden, meinte Schulleiterin Karin Erhardt. „Ziel des Tages war es, Spaß an gesunder Ernährung zu finden und dazu gehört eben auch Wasser als Durstlöscher. Wir können mit solchen Aktionen wertvolles Wissen vermitteln und merken, dass die Schüler Neues in der Gemeinschaft eher annehmen. Selbst Wasser kann dann schmecken.“

Schließlich standen den Schülern nach der Essenspause noch zwölf Stationen offen, die im Schulhaus und im Sportanbau verteilt war. Unter anderem gehörten Rückenschule und Übungen zur gesunden Körperhaltung dazu sowie ein Balance- und Geschicklichkeitsparcours in der Sporthalle, aufgebaut von Physiotherapeutinnen der Stiftung Attl. Außerdem öffnete der Fitnessraum seine Tür.

Im Schulhaus konnten sich die Interessierten zum Thema Schlaf, Mundpflege und Zucker informieren. In einem Klassenzimmer lud die Gute-Laune-Party mit einem Video zum Tanzen ein und im „Lachen ist gesund“-Raum warteten witzige Spiele auf die Schüler. Außerdem konnten sie ihre eigenen Gemüsegesichter legen oder beim Obst-Bingo spielerisch neue Sorten kennenlernen, die sonst vielleicht nicht regelmäßig auf dem Speiseplan stehen.

Weitere Aktionen im pädagogischen Jahreslauf sollen folgen, und auch der Gesundheits- und Bewegungstag wird keine Einzelveranstaltung bleiben. „Mit diesen Gemeinschaftsaktionen erreichen wir die Teenies genauso wie die jüngeren Schüler gleichermaßen. Sie können sich einbringen und vertiefen dadurch die Themen viel besser,“ sagte ein Lehrer vom Planungsteam. Ideen für die kommende Jahre gebe es bereits, die nur auf ihre Umsetzung warten.

BS

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