Luitpold-Gymnasium nahm am Wettbewerb „Jugend debattiert“ teil
„Soll ein elternunabhängiges BAföG für alle Studierenden eingeführt werden?“ So lautete die Streitfrage im Wettbewerbs-Finale auf der Bühne in der Aula des Luitpold Gymnasiums (LGW). Wie bei vielen gesellschaftspolitischen Themen prallten hier gegensätzliche Ansichten aufeinander. In einer freiheitlichen, pluralistischen Demokratie muss man über solche Themen streiten und den Gegner zu überzeugen versuchen. Angesichts von „Cancel Culture“ und Hasskommentaren ist es enorm wichtig, dass junge Menschen lernen und trainieren, solche Debatten engagiert, fair und mit gegenseitigem Respekt zu führen.
Daher machte das LGW nun schon im dritten Jahr beim bundesweiten Wettbewerb „Jugend debattiert“ mit. Im Deutschunterricht übten alle 9. und 11. Klassen das Debattieren. Die jeweils Klassenbesten traten dann in der Aula gegeneinander an, um vor Publikum und Jury die Schulsieger zu ermitteln. Eine Woche vorher wurde das Thema bekanntgegeben, um sich vorbereiten zu können. Jeweils zwei Debattierende vertraten, per Losentscheid, die Pro- und die Contra-Position in der Streitfrage.
In der Altersgruppe I (Klassen 8 bis 10) wurden Georg Hausmann und Erina Krasniqi Schulsieger. Sie mussten über die Frage debattieren, ob Kupfergeld als Zahlungsmittel abgeschafft werden soll. Bei der Debatte über das elternunabhängige BAföG siegten in der Altersgruppe II (Klassen 11 bis 13) Amelie Gaißinger und Paul Menzel. Alle Vier werden nun demnächst zum Regionalwettbewerb eingeladen, wo sie auf andere Schulsieger treffen.
Und wer weiß, vielleicht schafft es einmal jemand aus dem LGW zum Landesfinale in München oder zum Bundesfinale in Berlin.
Gerhard Widmann
Die Siegerehrung der Altersgruppe I …
… und II.
Schaufenster




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