Nach einem starken Liegendschießen vermasselt der Stehendanschlag den Podestplatz
Es war am heutigen Nachmittag die Staffel-Generalprobe zu den Olympischen Spielen in genau fünf Wochen – und sie ist Franzi Preuß aus Albaching im Biathlon-Weltcup von Ruhpolding leider im letzten Stehendanschlag misslungen. Auch wenn ein Theater-Sprichwort sagt, wenn die Generalprobe misslingt, wird es zur wahren Aufführung furios … Die Albachingerin war vor heimischer Kulisse von sich selbst maßlos enttäuscht, wie sie im ZDF sagte.
Als Sechste hatte die Franzi als Schlussläuferin heute von Janina Hettich-Walz übernommen für Deutschland und die Sportlerin vom SC Haag hatte das Team nach einem extrem schnellen, fehlerfreien Liegendanschlag auf Rang drei vorgearbeitet.
Dann aber im Stehendanschlag brauchte die Franzi drei Nachlader und eine Scheibe blieb am Ende stehen – das bedeutete als einziges Team eine bittere Strafrunde.
Deutschland wurde wieder zurückgeworfen, hatte keine Chance mehr aufs Podium und Franzi kam auf Rang sechs ins Ziel.
Enttäuscht zeigte sich die 31-Jährige aus Albaching im ZDF-Interview nach dem Rennen: Es sei einfach nicht gut gewesen von ihr. Selbstkritisch äußerte sie sich, dass sie durch den Druck der fallenden Scheiben neben ihr völlig unruhig geworden sei.
Ein überragendes Rennen hatte die 20-jährige Julia Tannheimer als zweite Starterin für Deutschland gezeigt gehabt. Sie hatte das Staffel-Team lange Zeit in Führung gebracht gehabt.
Weiter geht es nun für die Biathlon-Frauen am Freitag mit dem Sprint in Ruhpolding – am Sonntag-Mittag schließt sich der Verfolger an.
Foto: WS-Archiv
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