Jugendlicher wollte Stromleitung von Schnee befreien: Tödlicher Stromschlag

Die Kriminalpolizei Rosenheim hat die Ermittlungen zu dem Todesfall übernommen.
Am Freitag befand sich nach bisherigen Erkenntnissen ein Jugendlicher mit zwei Freunden auf einem Hofanwesen in Kiefersfelden. Hierbei bemerkte der junge Mann eine Stromleitung, die aufgrund von Schneemassen durchhing. Beim Versuch, den Schnee mittels eines metallischen Gegenstandes von der Leitung zu entfernen, wurde er durch den Strom (20.000 Volt) schwer verletzt und unter laufender Reanimation mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht, meldet das Polizeipräsidium am heutigen Nachmittag.
Am gestrigen Sonntag ist der Jugendliche seinen schweren Verletzungen erlegen.
Die Kripo Rosenheim übernahm, unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein, Zweigstelle Rosenheim, die Ermittlungen zu den Todesumständen. Hinweise auf eine Fremdeinwirkung liegen derzeit nicht vor, es wird von einem tödlichen Unfall ausgegangen.
Die Polizei warnt eindringlich vor dem Umgang mit Stromleitungen:
Wer mit diesen mittelbar oder unmittelbar in Kontakt gerät, muss mit schweren bis hin zu tödlichen Verletzungen rechnen.
Bereits die Annäherung an Oberleitungen sei extrem gefährlich und die Hochspannung könne zu einem tödlichen Stromschlag führen.
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