Neue Spielerin im Bundesliga-Team der Basket-Frauen aus Wasserburg - Morgen in Stuttgart

Es geht weiter in der 2. Basket-Bundesliga der Frauen: Am morgigen Samstag um 16.30 Uhr steht für den TSV 1880 Wasserburg ein wichtiges Auswärtsspiel an. In Stuttgart treffen die Innstädterinnen auf Lou’s Foodtruck MTV Stuttgart – ein Duell zweier Tabellennachbarn, das im Kampf um die Playoff-Plätze richtungsweisend sein dürfte.

Der Sechste aus Wasserburg misst sich mit dem Siebten aus Stuttgart, beide Teams haben nach elf Spielen jeweils sechs Siege auf dem Konto.

Bei den Wasserburgerinnen neu mit dabei ist ab diesem Spieltag Patricia Walz.

Sie hat die erste Saisonhälfte in Würzburg verbracht und kommt nun an den Inn, vergangene Saison hatte sie noch beim TSV München Ost gespielt. Damit stehe Head-Coach Danijel Brankovic ab sofort ein großer Kader zur Verfügung, wo er frei rotieren könne, so freut sich die Abteilung.

Die Ausgangslage morgen verspricht Spannung: Während Wasserburg aktuell einen Rang vor den Schwäbinnen liegt, könnten diese mit einem Heimerfolg vorbeiziehen. Umgekehrt hätte der TSV mit einem Sieg die Chance, sich ein kleines Polster auf einen direkten Konkurrenten zu verschaffen und den Blick weiter nach oben zu richten.

Mut dürfte den Wasserburgerinnen das letzte Spiel der Hinrunde vor der Weihnachtspause gegen den Tabellendritten Würzburg machen. Hier überzeugten sie mit 88:67. Auch das Hinspiel gegen Stuttgart dürfte dazu beitragen. In der heimischen Halle zeigte die Mannschaft eine ihrer stärksten Saisonleistungen und gewann deutlich mit 90:74. Damals überzeugte der TSV mit hohem Tempo, starker Trefferquote und einer aggressiven Defensive, die Stuttgart immer wieder zu Fehlern zwang. Doch die Karten werden in der Fremde neu gemischt.

Denn die Damen vom Inn haben auch noch nicht vergessen, dass sie gegen die MTV‘ler im Pokal ausgeschieden waren. Damals durften allerdings zum Beispiel auch Hayley Smith und Neseya Parker-Williams noch nicht in das Spielgeschehen eingreifen. Damit steht es also 1:1 zwischen den beiden Teams.

Nach dem Spiel gegen Stuttgart steht dann das erste Heimspiel des Jahres 2026 an. In einer Woche geht es dann gegen den Tabellenzweiten Heidelberg, gegen den man aus dem Hinspiel noch eine Rechnung offen hat. Am „Bring a friend day“ – weitere Infos folgen – könnten die Damen vom Inn einige Plätze in Richtung Playoffs gut machen.

Für Wasserburg gilt es, von Beginn an konzentriert aufzutreten und die Intensität aus dem Hinspiel erneut auf das Parkett zu bringen. Gelingt das, stehen die Chancen gut, auch in Stuttgart zu bestehen. Sicher ist: Die Zuschauer dürfen sich auf ein enges, umkämpftes Spiel freuen, in dem Kleinigkeiten den Ausschlag geben werden.

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