Wer erkämpft die Chance zum Traum-Aufstieg in die Kreisliga? Entscheidung am Samstag
Wer geht in die Relegation zum Aufstieg in die Kreisliga? Sind es die Babenshamer (Foto), die die besten Aussichten haben auf Rang zwei liegend – oder ist es die Landesliga-Reserve der Wasserburger? Spannend: Beide Teams konnten an Pfingsten nicht punkten.
Die zweite Niederlage in Folge musste der TSV Babensham ausgerechnet beim Derby gegen den Erzrivalen TSV Eiselfing hinnehmen. Mit 3:5 zog der Tabellenzweite vor über 300 Zuschauern den Kürzeren und verpasste somit eine weitere Gelegenheit, den Tabellenplatz zwei und damit das Aufstiegs-Relegationsspiel zu sichern.
Da auch der ärgste Verfolger TSV 1880 Wasserburg II patzte – wie berichtet – blieb der weitere Ausrutscher ohne Schaden. Bei nur noch einem verbleibenden Spiel reicht dem TSV nun ein Punkt, also ein Remis daheim gegen Pittenhart. Anpfiff ist um 15 Uhr.
Wasserburg hingegen muss die letzte Partie zuhause gegen Meister 1860 Rosenheim II gewinnen und gleichzeitig auf einen erneuten Ausrutscher des TSV hoffen.
Die abstiegsbedrohten Eiselfinger zeigten von Beginn an, dass sie die Punkte nicht kampflos abgeben würden und zeigten eine gute Präsenz auf dem Platz. Die Gäste hatten ihre Mühe in die Partie zu finden, konnten aber dennoch früh in Führung gehen. Nach einem Steckpass war Sebastian Freiberger durch und hatte keine Mühe den Ball am herauslaufenden Heimtorwart Konrad Seidinger vorbeizuschieben (8. Spielminute). 1:0 für Babensham.
Babensham hatte die Partie folglich im Griff und hätte beinahe durch Andi Frank erhöhen können, doch freistehend vor Seidinger verpasste er die Gelegenheit. Die Partie plätscherte bei hochsommerlichen Temperaturen vor sich hin und hatte während dem ersten Spielabschnitt nur noch einen weiteren Höhepunkt parat, der gleichbedeutend den Ausgleich für die Heimelf bedeutete. Mit dem Pausenpfiff stand Martin Huber nach einem weiten Einwurf parat und schob aus dem Gewühl heraus ein. Alles auf Anfang: 1:1.
Nach dem Seitenwechsel erhöhte sich die Schlagzahl der Ereignisse und wiederum waren es die Gäste, die schnell in Führung gingen.
In der 48. Spielminute hebelte ein tiefer Pass von Babenshams Lukas Schwarz die komplette Hintermannschaft der Hausherren aus, so dass Jakob Obermayer keine Mühe hatte, den Ball freistehend einzuschieben. 2:1 für den Gast.
Doch auch an diesem Tage reichte eine zweimalige Führung – wie auch bereits eine Woche zuvor – nicht aus und Babensham verlor wiederum die Spielkontrolle. In den darauffolgenden 20 Minuten wurden König, Hintermayr und Co. vom Gastgeber Eiselfing komplett überrumpelt und so war beinahe jeder Schuss ein Tor.
Alexander Fischer, Jakob Schuster und wiederum Martin Huber drehten mit zum Teil Traumtoren die Partie komplett und brachten ihre Farben auf die Siegerstraße. 4:2 für Eiselfing.
Die Gäste stemmten sich nochmals mit aller Macht gegen die drohende Derbyniederlage und schafften in der 89. Spielminute durch den eingewechselten Tobias Aimer nochmals den Anschlusstreffer. 3:4.
Kurz darauf hatte Aimer sogar das 4:4 auf dem Schlappen, doch der Schuss ging knapp am Pfosten vorbei.
Babensham wurde dann mit dem Schlusspfiff nochmals ausgekontert. Jakob Schuster machte in der Nachspielzeit den Deckel zu und besiegelte damit den umjubelten 5:3-Derbysieg der Eiselfinger.
PS
Schaufenster


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