Vorsicht bei kostenpflichtigen Verwaltungs-Dienstleistungen im Internet
Immer häufiger stoßen Bürger im Internet auf professionell gestaltete Webseiten, die amtliche Formulare oder Verwaltungs-Leistungen anbieten. Dabei handelt es sich oftmals um private, kostenpflichtige Drittanbieter, die den Eindruck erwecken, es handele sich um ein offizielles Angebot einer Behörde. genau davor warnt jetzt die Wasserburger Stadtverwaltung die Bürger auf ihrer Homepage.
Diese Anbieter verlangen für ihre Dienstleistungen teilweise erhebliche Gebühren, die bei den zuständigen Behörden deutlich günstiger oder sogar kostenfrei angeboten werden. Abkassiert wird hier lediglich für das Übersenden eines Formulars. Die eigentliche Verwaltungsgebühr der zuständigen Kommune oder Behörde ist häufig nicht im Angebot enthalten und fällt sogar zusätzlich an.
Solche Angebote finden sich mittlerweile in allen Bereichen der öffentlichen Verwaltung.
Beispiele sind etwa Gewerbemeldungen oder Urkundenbestellungen beim Standesamt. Die Webseiten sind oft so gestaltet, dass sie offiziellen Internetauftritten ähneln, was die Unterscheidung für Nutzer erschwert.
Die Stadt Wasserburg empfiehlt daher, vor der Nutzung entsprechender Online-Dienste genau zu prüfen, wer der Anbieter ist.
Offizielle Angebote der Stadt sind direkt erreichbar über
www.wasserburg.de, das BayernPortal oder die BayernApp .
Für die meisten amtlichen Dienstleistungen fällt eine Gebühr im niedrigen, zweistelligen Bereich an. Stutzig sollte man in jedem Fall bei höheren Gebühren werden. Ein Blick ins Impressum der Internetseite kann ebenfalls helfen, private Anbieter zu erkennen.
Wer unsicher ist, sollte im Zweifel direkt bei der zuständigen Stelle nachfragen, um unnötige Kosten zu vermeiden.
Schaufenster


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