MdL Daniela Ludwig war zu Gast in Wasserburg - Kandidaten der CSU stellten sich vor
Der Wahlkampf in Wasserburg wird spannend – Michael Kölbl steht für eine weitere Amtsperiode nicht mehr zur Verfügung. Die Karten werden neu gemischt. Und so beginnt nun, knapp sechs Wochen vor dem Wahlsonntag am 8. März, die heiße Phase des Wahlkampfes. Und diese läutete in Wasserburg die Bundestagsabgeordnete und parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister des Inneren, Daniela Ludwig (im Bild links mit Bastian Wernthaler und Simone Huber), ein. Der Ortsverband Wasserburg lud zu einem informativen Abend, der kürzlich beim Huberwirt am Kellerberg stattfand.
Nach einer kurzen Begrüßung durch den Ortsvorsitzenden Wolfgang Schmid und einer Schweigeminute für das erst kürzlich und plötzlich verstorbene Vorstandsmitglied Markus Bauer begann Daniela Ludwig auch schon mit ihrem „Bericht aus Berlin“. In der Migrationspolitik habe sich seit dem Regierungswechsel einiges getan: die Migrationspolitik wurde massiv geändert. So seien nun Zurückweisungen an den Grenzen möglich, mit den Rückführungen nach Syrien und Afghanistan wurde begonnen und der Wechsel der europäischen Asylpolitik wurde vorangetrieben. Ein weiteres Augenmerk liege aber auch im Bereich des Extremismus: so habe man die Entwicklung im Links- und Rechtsextremismus, sowie im Islamismus im Blick. Folge des Extremismus – wie erst kürzlich durch den Anschlag auf die Stromversorgung in Berlin geschehen – sei das neu aufgeploppte Thema der „Resilienz“, also schwierige Lebenssituationen ohne Beeinträchtigung zu überstehen. Auch hieran möchte die Bundesregierung weiter arbeiten.
Zum Ende ging Ludwig dann noch auf die geopolitische Entwicklung ein. Klar sei, dass sich die Welt, so wie alle sie kennen, stark verändert und man hier erst am Anfang stehe. Umso wichtiger sei die Stabilität im eigenen Land und diese müsse man schnellstens wieder erreichen indem die Energiekosten und Lohnkosten gesenkt und die Regulierung stark reduziert wird. Und so beschloss Ludwig ihren Bericht mit den Worten: „Einfacher wird´s nicht – besser vielleicht schon“.
Vom Bund ging es anschließend wieder nah Wasserburg. Bastian Wernthaler, Gemeinschaftskandidat der SPD, CSU, Grünen und des Bürgerforums stellte sich dem Publikum vor. Daniela Ludwig zollte er seinen Respekt für ihr Arbeitspensum und in Richtung Landratswahlen betonte Wernthaler, dass er zwar parteifrei sei, sich aber als eventuell zukünftiger Bürgermeister von Wasserburg, eine Zusammenarbeit mit dem CSU-Landrat und wieder kandidierenden Otto Lederer, sehr gut vorstellen könnte. Er habe ihn in seiner langjährigen Tätigkeit als Sportfunktionär kennen und schätzen gelernt. Nach einer kurzen Vorstellung seiner Ziele und seinem Wunsch nach einem gut kooperierenden zukünftigen Stadtrat stellten sich unter Moderation von Georg Machl noch die anwesenden Kreistagskandidaten vor, bevor sich der Abend mit einer kleinen Diskussionsrunde dem Ende neigte. Themen waren hier die Beschleunigung bei Bauvorhaben, die Verkehrssituation rund um Wasserburg, die Förderung von Sport und Ehrenamt sowie die Zukunft der Erbschaftssteuer.
Die Kreistagskandidaten aus dem nördlichen Landkreis von links Christian Fink, Christian Rinser, Magdalena Lex, Daniela Ludwig, Simone Huber, Georg Machl und Rudi Schiller.
Schaufenster



Selbstverständlich sind Wahlveranstaltungen da um die Bürger zu informieren.
Jedoch kann ich das grinsen mancher Politikerin der CSU nicht mehr sehen.
Die größten Probleme der Bürger werden nicht angepackt und das seit Jahren nicht, z.B
– Viel zu hohe Mieten
– Viel mehr sozialer Wohnungsbau
– Teuerster Strompreis in Europa
– Brenner Nordzulauf realisieren
– Bürokratieabbau
– Vereinfachung von bauen im
Außenbereich
– Unbezahlbare Pflege
Man(n) und Frau hat den Eindruck, dass wir uns rückwärts entwickeln….
Wenn die CDU/CSU mit der SPD so weiterregiert, wird es für die AFD bei der nächsten Wahl ein >> Spaziergang <<
Ich glaube die ehemaligen Volksparteien stecken in ihrer größten Krise…
Die Verwerfungen in Europa und auch Weltweit haben eine erschreckende Dimension angenommen.
Viele Bürger, die früher sehr genau wussten, wieso sie welche Partei wählen, sind ratlos, bei der Entscheidung wer/welche Partei vertritt unser Land am besten….
Das paradoxe ist, das die extremen Parteien, nichts konstruktives tun müssen um gewählt / wieder gewählt zu werden…!
Es reicht heute mit Populismus um sich zu werfen, um viel Aufmerksamkeit zu bekommen
Was ist eigentlich aus der von Söder groß angekündigten Wohnungsbaugesellschaft Bayernheim geworden? Wieviel Wohnungen wurden da schon gebaut?
Söder hat als Finanzminister in Bayern über 20.000 Post- und Eisenbahnwohnungen extrem billig verkauft, die heute extrem fehlen.
Ein paar reiche Leute sind dadurch Milliardäre….
Der soziale Wohnungsbau ist viel zu wenig ausgeprägt und müsste verfünfzigfacht werden….
Diese Wohnungspreise und Wohnungsnot, wird sich zu einem gefährlichen sozialen Sprengstoff für die Volksparteien werden.