Mit dem Wasserburger Fabula - Wieder mit Verlosung - Heute geht es um die Entwicklungsgeschichte des Kindersuchdienstes

Bestseller, Romane, Fach- und Kinderbücher, Ratgeber und vieles mehr – egal, welches Genre! Mit der Buchhandlung Fabula und der Wasserburger Stimme sind Leseratten und solche, die es werden wollen, das ganze Jahr über bestens beraten. Einmal pro Woche gibt’s an dieser Stelle unseren Buchtipp, zusammengestellt von den Mitarbeitern von Fabula. Und wir verlosen jede Woche ein Buch aus einer großen Auswahl. Heute geht es um die Entwicklungsgeschichte des Kindersuchdienstes.

Buchtipp 462

Titel: Der Kindersuchdienst

Autor: Antonia Blum/ Verlag: Ullstein / ISBN: 978-3-86493 251 9/ Preis: 16,99 Euro

Für: Leser, die Fakten in Romanform lieben

Fazit vorneweg: Ein spannender und berührender Roman über die Entwicklungsgeschichte des Kindersuchdienstes ab 1955

Inhalt: Familienzusammenführung ist das magische Wort, um das sich alles in diesem Roman dreht. 3 Kategorien gibt es: Kinder, die zu klein sind, um zu wissen, wer sie sind, wo sie wohnen, wo sie herkommen. Eltern, die ihre verlorenen Kinder suchen und Kinder die ihre Eltern/Geschwister suchen.

Die Alleinerziehende Annegret verheimlicht ihr Kind, um beim Kindersuchdienst arbeiten zu können, denn nur ledige, kinderlose dürfen dies. Sie arbeitet still, zielstrebig und fokussiert.

Charlotte, Tochter eines reichen Reeders hat sich, weil sie sich nicht verheiraten lassen will, mit ihrem Vater überworfen und muss sich jetzt allein durchschlagen und das erste Mal eigenes Geld verdienen. Auch sie verheimlicht ihre Herkunft, Namen und Gründe. Denn nur wenn der Verlobte es erlaubt, darf man als Frau arbeiten. Ungerecht – aber üblich damals.

Die Mittel des Suchdienstes werden zehn Jahre nach dem Krieg immer weniger und die Niederlassung in Köln droht aufgelöst zu werden. Das wollen die Damen unbedingt verhindern. Ihre Arbeitsplätze würden verloren gehen. Doch wer würde den armen Kindern dann helfen?

Ihre Arbeit ist so wichtig, das versuchen sie auch Konrad Adenauer klarzumachen. Doch diesen zu erreichen, zu überzeugen und sein Herz zu erweichen ist mehr als schwierig.

Mit viel Engagement, Einfühlungsvermögen und detektivischer Kleinarbeit versuchen die Mitarbeiter die Familien zusammenzuführen und die Millionen Suchanfragen zu bearbeiten und katalogisieren. Suchkarten werden angelegt, Merkmale notiert, Informationen zusammengetragen.

Wichtig wäre auch die Anlage nach Phonetik um trotz Schreibfehler bei Meier mit AI, AR, AY usw. die Menschen finden zu können. Immer wieder gelingt es, manchmal aber versuchen Eltern durch Lüge an Kinder zu kommen, aus welchen Gründen auch immer. Eindrucksvoll anhand der Schicksale der Suchenden und der Frauen die dort arbeiten.

Und so kann man ein Buch bei Fabula gewinnen:

Bis zum nächsten Buchtipp kommenden Montag

eine Mail senden an: verlosung@wasserburger-stimme.de

Stichwort diesmal:

Kindersuchdienst

Vollständigen Namen und Wohnort nicht vergessen!
Der Gewinner wird per Mail informiert. Viel Glück!

Der nächste Gewinner ist:

Claudia Meißner aus Babensham

Der Gewinner / die Gewinnerin erhält das Buch zum Buchtipp oder – bei anderem
Buchgeschmack – ein gleichwertiges Buch aus der Gewinn-Kiste.
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