Am 14. März wird Müll gesammelt - Anmeldungen möglich

Das Aktionsbündnis Rio-Konkret und die Stadt Wasserburg starten heuer wieder gemeinsam die Aktion „Saubere Stadt“.
Am Samstag, 14. März 2026, treffen sich alle Teilnehmer um 8.30 Uhr am Städtischen Bauhof an der Landwehrstraße 8 in der Altstadt. Dort wird zunächst kurz die Lage besprochen. Mülltüten und Handschuhe sowie sonstige Utensilien werden ausgeteilt. Anschließend brechen die Gruppen auf, um in ihrem „Revier“ Unrat zu sammeln. Gegen voraussichtlich 11.30 Uhr treffen sich alle am Bauhof, um die verbrauchten Kalorien wieder aufzufüllen. Die Stadt spendiert dazu allen Helfenden eine Brotzeit.
Vereine und Gruppen melden sich bitte vorab beim Stadtbauamt an unter 08071/105-30 oder 08071/105-37.
Einzelpersonen können am Sammeltag auch spontan beim Bauhof vorbeikommen. Wer sich näher informieren oder auch Anregungen einbringen will, kann sich ebenfalls gerne beim Stadtbauamt melden.
Schaufenster

Super Aktion, die bestimmt dabei hilft, unsere Umwelt wieder ein wenig sauberer zu bekommen. Danke dafür! Wichtig wäre aber auch, herauszufinden, wer diesen Schaden verursacht. Was sind das für asoziale Kreaturen, die ihren mitgebrachten Dreck einfach in der Wildnis hinterlassen?
Viele bezeichnen es heutzutage als Wohlstandsverwahrlosung im Hinblick auf die Erziehung junger Menschen.
@Realität 2026: Wollen Sie damit sagen, daß es vorwiegend junge Menschen sind, die ihren Müll in die Natur werfen? Da habe ich aber auch schon andere Beobachtungen gemacht.
Übrigens würde ich, sorry, meine Kinder nicht den unappetitlichen Dreck anderer wegräumen lassen, weil viel zu unhygienisch. Sie engagieren sich auf andere Weise.
Ich glaub, das ist das erste mal, dass du einen Kommentar schreibst, dem ich nur zustimmen kann.
Ein Großteil des Mülls in der Landschaft stammt von den Fast-Food-Anbietern. Ich behaupte mal, dass deren nächtliche Drive-In-Kundschaft überwiegend jüngeren Alters ist. Man kann am Strassenrand gut nachvollziehen, wie lange so ein Menü reicht 😉.
Auf dem Bild ist eher der Rest vom LKW Fernverkehr zu sehen
Weder die Alters- noch die Fast-Food-Ketten-Diskussion trägt zum Thema Müll Wesentliches bei. Jeder einzelne, der seinen Abfall nicht bis zum nächsten Mülleimer oder nach Hause bringt, handelt verantwortungslos.
Egal, ob an Straßenrändern, an und in Gewässern, entlang von Spazierwegen oder in den Bergen. Es gibt keinen Ort mehr, an dem kein Müll zu finden ist.
Müll wegwerfen ist eklig, Müll sammeln ist ehrenwert. Greifzangen und Handschuhe verhindern Verletzungen und vermeiden den Hautkontakt mit dem Sammelgut. Kinder, die in Begleitung von Erwachsenen Müll sammeln, wachsen hoffentlich zu Erwachsenen heran, die ihren Abfall nicht in die Umwelt entsorgen.
Wir haben bei uns viele Asylbewerber und sicher auch mehrere Bürgergeldempfänger die keiner Arbeit nachgehen. Warum nutzt man diese Leute nicht im Rahmen von 1 € Jobs und schickt sie regelmäßig herum um für ein saubere Umwelt zu sorgen? Die Gesetzeslage würde es ja hergeben.
Wie Recht du hast! Aber obacht: Da wird man schnell einer bestimmten Klientel zugeordnet…!
Ich stimme Herrn Ranseier voll und ganz zu.
Ich sammle seit Jahren (teilweise mit meinen Kindern) Müll an „Rama dama“ auf und erschrecke immer wieder aufs Neue über die Masse an Müll. Er wird nicht weniger, leider immer mehr. Es interessiert viele Menschen einfach nicht, was das mit unserer Umwelt macht. Und während ich am Strassenrand hunderte von Zigarrettenstummeln aufsammelte, wurde ich noch von einer Autofahrerin mit einer Kippe beworfen. Ich mag nicht mehr!
Völlig richtig!
Ich lebe nur einmal“ (oder auch YOLO – You Only Live Once) – die Rechtfertigung für maximale persönliche Freiheit. Littering (von litter für „Abfall“ oder „Unrat“) bezeichnet das achtlose Wegwerfen von Abfällen. Selbstwirksamkeit – Müll sammeln – Das Gefühl, nicht nur über Probleme zu jammern, sondern aktiv etwas zu verändern.