Am frühen Abend: Autofahrerin übersah 19-Jährige beim Queren der Fahrbahn

Es kam zum Zusammenstoß zwischen Pkw und Fahrrad. Ein unabhängiger Zeuge konnte den Unfallhergang beobachten.
Die junge Radlfahrerin kam zum Glück mit leichteren Verletzungen davon, so die Beamten. Die Pkw-Fahrerin blieb unverletzt.
Am Fahrrad entstand ein Schaden in Höhe von etwa 500 Euro – am Pkw ein Schaden von etwa 800 Euro.
Gegen die Pkw-Fahrerin wird wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt. Die fehlende Beleuchtung der Radfahrerin wurde ebenfalls beanstandet.
Schaufenster

Die einzige Person, die grob fahrlässig gehandelt hat, ist hier die Radfahrerin! Dass man sie übersieht, ist ja wohl nur menschlich, oder? Aber Radfahrer haben einen Freibrief und können tun und lassen, was sie wollen. Bestraft wird immer der Autofahrer, weil er der „stärkere Verkehrsteilnehmer“ ist.
Ich gebe ihnen zu 100% recht. So oft kommt man in solche Situationen mit Radfahrern, die ohne Licht am stockdunklen Abend unterwegs sind, natürlich mit dunkler Kleidung, die man dann im allerletzten Moment im Scheinwerferlicht noch erkennen kann.
Das ist mir letzte Woche passiert, und wie ich dann anhielt, und den Radfahrer fragte, warum er ohne Licht fährt, durfte ich mich
übel beleidigen lassen
Ich kann nur sagen,…Radfahrer halt…
Die glauben, sie haben alle Rechte der Straße, und sind leider oft sehr uneinsichtig
Bin selber überzeugter Radler und dieses ständige Fahren ohne Licht halte ich für die größte Unart unter (viel zu) vielen Mit-Radlern. Also vorneweg: es ist natürlich nicht ok, dass die Radfahrerin ohne Licht unterwegs war. Trotzdem hatte sie laut Bericht Vorfahrt und deswegen ist es logisch, dass zunächst mal gegen die Autofahrerin ermittelt wird. Was bei den Ermittlungen rauskommt, bleibt abzuwarten und hängt wohl auch davon ab, ob sie die Radlerin evtl. auch ohne Beleuchtung hätte sehen können, z.B. wegen vorhandener Straßenbeleuchtung. Und natürlich wird die Radfahrerin eine Teilschuld zugesprochen bekommen, auch da bleibt abzuwarten, wie groß diese dann ausfällt.
Dieses Gejammere, dass Autofahrer ja immer die Bösen wären und Radler grundsätzlich verantwortungslos, ist jedenfalls schon wieder ziemlich voreilig.
Aber Hauptsache, man kann seine Vorurteile mal wieder in die Welt blasen.
Und genau das ist ein großer Blödsinn. Es ist doch nichts passiert. Ein paar hundert Euro Schaden und wir fahren einen Ermittlungsapparat in den 100.000er Bereich auf. Das sollte folgenlos bleiben, jeder bezahlt sein geliebtes Blech selbst und fertig.
so ein Blech, die Radlerin hatte Vorfahrt und wurde bei dem Unfall verletzt!
Dass Jugendliche ohne Licht fahren, ohne dass ihnen bewusst ist, wie wenig sie dadurch gesehen werden, kann ich noch nachvollziehen. Dass aber eine 19-Jährige, die mit großer Wahrscheinlichkeit selbst schon einen Führerschein hat, ohne Licht fährt, dafür fehlt mir jegliches Verständnis.
Ich fände es eine sinnvolle Maßnahme, Schülern das mal in einem Video ganz deutlich zu zeigen, damit das Bewusstsein geschärft wird. Auch Auswirkungen von Alkohol fände ich sinnvoll, auf diese Art zu vermitteln.
Gerade – 20:05 – ist mir wieder so ein Komiker entgegen gekommen. Auf der Salzburger Straße zwischen Singer und Huber Wirt. Kein Licht, keine Reflektoren. Dafür schwarze Hose, schwarze Jacke und schwarze Mütze. Da kann man sich echt nur noch ans Hirn langen. Wenn ihn dann einer auf der Motorhaube hat, dann ist der böse Autofahrer schuld.
Kommt es zu einem Unfall, bei dem ein Radfahrer ohne Licht, passende Reflektoren und dunkler Kleidung verwickelt ist, wird diesem nicht nur eine Teilschuld zugewiesen, sondern – und hier kommt es auf weiter Umstände an, wir Lichtverhältnisse und Geschwindigkeit der anderen Partei – es kann so weit gehen, dass der anderen Partei so gut wie kein Verschulden nachgewiesen wird. Und hier sprechen ich von Gerichtsurteilen, nicht von polizeilichen Einschätzungen oder blödem Geschwätz.
Egal, wer wieviel Schuld zugesprochen bekommt, durch diese rücksichtslosen Verhaltensweisen von den lieben Radlern bleibt in jedem Fall die moralische Schuld übrig.
Ich bete zu Gott, das ich niemals eine Kollision mit so einem Radlrowdie haben werde
Psst das darfst du doch nicht sagen. Die Leute wollen sich benachteiligt fühlen. Sie lesen die Überschrift, ein paar Zeilen und dann phantasieren sie sich etwas zusammen an das sie glauben wollen und schööön jammern können
Kommt es zu einem Unfall zwischen Auto und Rad, bekommt der Autofahrer – egal wer Vorfahrt hatte, egal, welche Begleitumstände- immer mindestens eine Teilschuld. Kann ich aus eigener Erfahrung berichten, als ich mit meinem MTB nachts die Fahrertür eines vorfahrtberechtigten Autos ruiniert habe. Der gegnerische Versicherer hat mich kontaktiert und ein Angebot unterbreitet, welches die Forderung des Autofahrers halbierte.
Facit: hilft nur gescheites Licht am Auto und die Augen offen halten.