Rotter mit internem Wettbewerb auf der Anlage des Eisenbahner-Sportvereins Rosenheim

Seit der Schließung der Bundeswehr-Schießanlage Brannenburg kämpfen nun die Reservisten aus Rott auf der Großkaliber-Schießanlage des Eisenbahner-Sportvereins Rosenheim um den Vereinsmeistertitel. Es waren Schießfertigkeiten sowohl mit der Dienstpistole P8/P1, als auch mit dem Militärkarabiner 98k wegen der Kombinations-Wertung gefordert. 
In der Disziplin Karabiner 98k siegte Hans Römersberger mit 96 Ringen.
Zweiter wurde Gordian Bichler mit 95 Ringen. Den dritten Platz erreichte Georg Egger mit 92 Ringen.
In der Pistolen-Wertung durfte keiner mit der eigenen Kurzwaffe schießen, sondern hatte nur die Wahl zwischen den vereinseigenen Bundeswehrpistolen P 8 oder P 1 wählen. Gordian Bichler kam damit an besten zurecht und siegte in der Dienstpistolen-Wertung mit 91 Ringen, vor dem Zweiten Andreas Schaber (90). Bernhard Rieger schoss 88 Ringe und belegte den Platz drei.
Gordian Bichler siegte mit seinem Gesamtergebnis in Höhe von 186 Ringen und ist damit neuer Vereinsmeister vor Hans Römersberger mit 180 Ringen und Bernhard Rieger, der 179 Ringe schoss.
Das Foto zeigt Sportleiter Paul Eder (links) und RK-Leiter Hans Hinterlochner mit dem Sieger Gordian Bichler (Bildmitte), der eine gemalte Schützenscheibe erhielt.
Hans Hinterlochner bedankte sich für die zahlreiche Teilnahme, die eine Anmietung der Schießanlage finanziell gerechtfertigt habe.
Im Rahmen der Vereinsmeister-Ehrung erfolgte auch die jährliche Sicherheits-Belehrung der Waffenbesitzer durch den Leiter der RAG Schießsport, Paul Eder. Die Schützen wurden auf die Einhaltung aller Schießstand-Regeln eindringlich hingewiesen. Ein weiteres Thema waren die Vorschriften zur Waffenaufbewahrung und des Bedürfnisses zum Besitz.
Durch die jährlichen Nachschulungen werden die Schützen für die Gefahren – auch in rechtlicher Hinsicht – stets sensibilisiert.
HR

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