PR - Was macht achtsame Körperarbeit so wirksam? Dazu Jens Worg-Bollrath in Schonstett

PR – Das Leben sei zu kostbar, um sich von Schmerzen einbremsen zu lassen, sagt der Gesundheitsmediator, Schmerzexperte und Sportwissenschaftler Jens Worg-Bollrath aus Rott, der in Schonstett seine neue Praxis eröffnet hat – wir berichteten.

Wer den Vorsatz verfolgt, gesünder und bewusster zu leben, findet passend dazu in unserer Serie fürs Wohlbefinden: „Lebe bewusst gesund“ interessante Impulse zu Gesundheit, Regeneration und Wohlbefinden. Gemeinsam mit dem Sportwissenschaftler und Schmerzexperten Jens Worg-Bollrath (Foto unten) vermitteln wir neue Impulse zur aktiven Gesunderhaltung für Körper, Seele und Geist.

Heute: Wie moderne Wissenschaft Körper, Emotionen und Bewusstsein neu verbindet

 

Der Sportwissenschaftler Jens Worg-Bollrath sagt:

Gesundheit wird in unserer Gesellschaft häufig als etwas verstanden, das von außen wiederhergestellt werden muss: Durch Therapien, Medikamente oder technische Verfahren. Dieses Denken hat in vielen Bereichen große Fortschritte ermöglicht. Gleichzeitig zeigen aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse immer deutlicher, dass nachhaltige Gesundheit, Regeneration und Heilung nicht allein von äußeren Maßnahmen abhängen, sondern maßgeblich von inneren Prozessen gesteuert werden.

Vor allem bei chronischen Beschwerden – etwa an Rücken, Nacken, Kiefer oder Gelenken – stößt eine rein symptomorientierte Behandlung oft an ihre Grenzen. Schmerzen kommen und gehen, Behandlungen helfen kurzfristig, doch die Ursache bleibt bestehen.

Genau hier setzt ein erweitertes Gesundheitsverständnis an, das Körper, Nervensystem, Emotionen und mentale Prozesse als untrennbare Einheit betrachtet.

Der Körper als biologisches Rückmeldesystem

Aus neurophysiologischer Sicht ist Schmerz kein reines Gewebeproblem, sondern ein Schutzsignal des Nervensystems. Studien aus der modernen Schmerzforschung zeigen, dass Schmerz immer im Gehirn entsteht – als Ergebnis einer Bewertung: Wie sicher oder bedrohlich ist eine Situation für den Organismus? Diese Bewertung wird nicht nur durch körperliche Reize beeinflusst, sondern ebenso durch emotionale Erfahrungen, Stresslevel, innere Überzeugungen und frühere Prägungen.

Emotionen sind dabei keine abstrakten Zustände, sondern messbare körperliche Prozesse. Sie beeinflussen Muskelspannung, Atmung, Durchblutung, Hormonhaushalt und Bewegungsmuster. Anhaltender Stress oder ungelöste emotionale Belastungen können das Nervensystem dauerhaft in einen Alarmzustand versetzen. Der Körper reagiert mit Schutzspannung, eingeschränkter Beweglichkeit und schließlich mit Schmerzen.

Der Bewegungsapparat wird so zum Spiegel innerer Prozesse. Nicht, weil etwas „psychisch eingebildet“ ist, sondern weil Körper und Psyche biologisch nicht voneinander zu trennen sind.

Was macht achtsame Körperarbeit so wirksam?

Moderne therapeutische Ansätze – von der Schmerzneurowissenschaft über somatische Therapien bis hin zur Neuroplastizitäts-Forschung – zeigen: Das Nervensystem ist lernfähig. Es kann sich an neue Erfahrungen anpassen, Sicherheit neu bewerten und Schutzmuster wieder lösen.

Sanfte, bewusste Körperarbeit spielt dabei eine zentrale Rolle. Durch gezielte Wahrnehmung, langsame Bewegung, Atmung und fein dosierte Reize erhält das Nervensystem neue Informationen: Ich bin sicher. Bewegung ist möglich. Spannung darf nachlassen. Dieser Prozess schafft Raum für Regeneration – nicht durch Kraft oder Druck, sondern durch bewusstes Handeln und Feedback.

Gerade bei chronischen Schmerzen zeigt sich, dass dieser Ansatz deutlich nachhaltiger wirkt als rein passive Behandlungen. Menschen lernen, ihren Körper wieder zu spüren, Zusammenhänge zu erkennen und selbst aktiv Einfluss auf ihre Gesundheit zu nehmen.

Gesundheit ist erlernbar

Aus diesem Grundsatz und der langjährigen Praxis in der Sport- und Bewegungstherapie entstand die KSF-Methode (Körpersensorik-Feedback). Sie fördert eine präzise und ökonomische Bewegungssteuerung und zeigt zugleich eine hohe Wirksamkeit bei der Spannungsregulation und Schmerzlinderung im Körper. Die Methode stützt sich auf Erkenntnisse der Bewegungswissenschaft, Neurophysiologie und Schmerzforschung und bezieht körperliche, emotionale und mentale Aspekte gleichermaßen ein.

Ziel ist nicht kurzfristige Symptomlinderung, sondern Selbstwirksamkeit:
Zu verstehen, warum der Körper reagiert, wie er reagiert – und zu lernen, wie man ihn nachhaltig unterstützt. Gesundheit wird somit nicht zur Dauertherapie, sondern zu einer Fähigkeit, die jeder Mensch aktiv erlernen kann.

Viele Menschen erleben dabei nicht nur eine deutliche Reduktion ihrer Beschwerden, sondern auch mehr Bewegungsfreiheit, innere Ruhe und Vertrauen in den eigenen Körper.

Einladung zum Gespräch

Wenn Sie unter anhaltenden Schmerzen leiden oder spüren, dass Ihr Körper Ihnen schon länger Signale sendet, lohnt es sich, genauer hinzuschauen. In einem persönlichen Gespräch klären wir gemeinsam, welche Zusammenhänge bei Ihnen eine Rolle spielen und wie ein individueller Weg zu mehr Gesundheit aussehen kann.

Sie erreichen mich unter:

Praxis: Gewerbegebiet Achen 5 – Schonstett
Telefon:
 0170 9878829

E-Mail: anfrage@bewusstgesund.online
Homepage: www.bewusstgesund.online

Über Jens Worg-Bollrath, Diplom-Sportwissenschaftler · Schmerzexperte · Gesundheitsmediator · psychologischer Berater:

Jens Worg-Bollrath begleitet seit über zehn Jahren Menschen mit akuten und chronischen Beschwerden am Bewegungsapparat. Sein ganzheitlicher Ansatz verbindet Körperarbeit, moderne Schmerzforschung sowie emotionale und mentale Aspekte der Gesundheit. In seiner Praxis unterstützt er Menschen dabei, ihren Körper zu verstehen und langfristig schmerzfrei zu leben.

 

 

 

  

 

Schaufenster