Gemeinderat beschloss, sich nicht am Bau-Projekt der Kirche zu beteiligen

Beim kirchlichen Friedhof in Pfaffing soll es einen barrierefreien Zugang geben. Dazu haben Kirchen-Vertreter einen Plan-Entwurf zum Bau einer stufenlosen Anbindung gefertigt, der jetzt dem Gemeinderat in Pfaffing vorlag. Der Plan sieht vor, den Höhenunterschied von vier Metern durch eine „Rampenanlage“ zu überbrücken.  

Die erste Rampe würde eine Länge von knapp 30 Metern aufweisen – beginnend von der Hauptstraße bis zum mittleren Teil des Friedhofs.

Eine zweite Rampe hätte eine Länge von etwa 15 Meter n und würde den mittleren mit dem oberen Teil des Friedhofs verbinden.

Die Rampen hätten ein Gefälle von zehn oder 6,5 Prozent.

Für die katholische Kirche in Pfaffing um Pfarrer Josef Huber sei – so berichtete Bürgermeister Josef Niedermeier – lediglich der Bau der oberen Rampe interessant. Sollte die gesamte Rampenanlage verwirklicht werden, sei dies sogar förderschädlich für den Zuschuss, hieß es von Kirchenseite.

Sollte der Gemeinderat den Bau der gesamten Rampenanlage unterstützen wollen, so hieß es im Vorfeld des Beschlusses, müssten folgende Kosten getragen werden:

  • Bau des oberen Rampenteils ohne Förderung und Übernahme der Mehrkosten
  • Komplett-Bau der unteren Rampe mit allen dazugehörigen Kosten
  • Übernahme der Verkehrssicherungspflicht (Winterdienst und so weiter.

Der Gemeinderat Pfaffing beschloss dann einstimmig, sich NICHT am Bau eines barrierefreien Zugangs zum katholischen Friedhof zu beteiligen. 

Foto: WS-Archiv

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