Ratschwanderer des Wasserburger Kneipp-Vereins am Freitag zu Besuch in Rott

Zuvor aber gibt es ein kunsthistorisches Schmankerl für die Gruppe: Ein Besuch in der ehemaligen Klosterkirche von Rott.
Die Rokokokirche in Rott ist wegen ihrer Schönheit weithin bekannt und zählt zu den bedeutendsten Klosterkirchen der Benediktiner in Bayern. Nicht nur in Reiseführern wird geschwärmt: Neben der Wieskirche einer der reinsten und kostbarsten Rokokobauten Bayerns und einer der wohl schönsten Kirchenräume des 18. Jahrhunderts. Berühmte Künstler der Epoche haben sich hier ein bleibendes Denkmal gesetzt.
Johann Michael Fischer schuf die Architektur, Ignaz Günther den Hochaltar und die Skulpturen, sein Namensvetter Matthäus die Deckenfresken. Außerdem waren Josef Götsch (Skulpturen) und Jakob Rauch (Stuck) beteiligt. Die Altarskulpturen gelten als Spitzenwerke der deutschen Plastik des 18. Jahrhunderts. Die Kirche wurde in den Jahren 1759 bis 1763 erbaut.
Eine Führung ist vereinbart, so Organisator Tilman Boehlkau. Kosten: 2,50 Euro pro Person.
Die Kirchenführung beginnt um 11 Uhr – bitte pünktlich sein. Der Treffpunkt ist vor dem Hauptportal der Kirche in Rott – siehe Foto.
Nach der Besichtigung besteht die Möglichkeit zum Besuch des Rotter Bauernmarktes, wo es viel Kulinarisches aus der Region gibt – mit Sitzgelegenheiten.
Foto: Tilman Boehlkau
Schaufenster

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