Eishockey-Highlight morgen - Am Sonntag zu Gast bei den Blue Devils in Weiden

Zum vierten und letzten Mal in der laufenden Hauptrunde der DEL 2 kommt es am morgigen Freitag um 19.30 Uhr zum traditionsreichen Duell zwischen den Starbulls Rosenheim und der Düsseldorfer EG. Das Spiel im ROFA-Stadion am 38. Spieltag ist ausverkauft, allerdings können über die Zweitmarktoption noch einzelne Karten kurzfristig eventuell verfügbar und im Online-Ticketshop auf www.starbulls.de buchbar werden.
Am Sonntag gastiert das Rosenheimer Eishockeyteam dann bei den Blue Devils Weiden. Spielbeginn in der Hans-Schröpf-Arena ist um 18.30 Uhr.
Zum Foto: Starbulls-Topscorer Scott Feser, der am vergangenen Dienstag beim jüngsten Auswärtssieg in Bad Nauheim einen Powerplay-Doppelpack schnürte …
15 Spiele sind in der Hauptrunde für die Starbulls noch zu gehen – und 15 Punkte beträgt der Rosenheimer Vorsprung auf Tabellenrang vier, den am Dienstag die Bietigheim Steelers dank eines 5:1-Auswärtssieges in Landshut erklommen haben. Der Rosenheimer Erfolg in Bad Nauheim fiel mit 3:2 knapper aus, dank der drei erbeuteten Punkte bleiben die Grün-Weißen aber auf zwei Zähler am Tabellenzweiten Kassel Huskies dran. An der Spitze der DEL 2 stehen unangefochten die Krefeld Pinguine, mit zwar einem Spiel mehr, aber satten neun Punkten Puffer auf Kassel.
Drei Topspiele hintereinander im ROFA-Stadion
Bietigheim und Krefeld heißen auch die nächsten Heimspielgegner der Starbulls, auf deren Fans nun also drei Eishockey-Highlights in Folge im ROFA-Stadion warten. Zunächst kommt es dabei zum traditionsreichen Duell mit der Düsseldorfer EG. Zum Saisonauftakt entführte der Absteiger aus der PENNY DEL in einer spektakulären Partie zwei Punkte vom Rosenheimer Eis und gewann 5:4 nach Verlängerung. Auswärts drehten die Starbulls den Spieß um und holten sich zweimal drei Zähler (6:1 und 2:1).
Gestartet als Mitfavorit um Meisterschaft und Aufstieg und bis Ende Oktober unter den ersten Vier im Klassement, ging es für die DEG plötzlich rapide bergab bis auf den drittletzten Tabellenrang. Mit neuem Cheftrainer – Harry Lange löste Rich Chernomaz, jetzt Sportdirektor, ab – gelang zu Weihnachten die Trendwende. Inzwischen stehen die Düsseldorfer komfortable neun Punkte über dem Strich. Sie gewann zuletzt auswärts in Landshut (7:4) und Bad Nauheim (3:2 nach Verlängerung) und präsentierten sich auch beim knappen 2:3 in Krefeld stark. Am Dienstag gab es im Heimspiel gegen die Blue Devils Weiden einen 2:1-Sieg nach regulärer Spielzeit.
Hält die Starbulls-Auswärtsserie auch am Sonntag in Weiden?
Für Weiden war es eine von zuletzt vielen knappen und unglücklichen Niederlagen. Mitte Dezember erkämpften sich die Oberpfälzer mit einer Rumpftruppe einen Zähler im ROFA-Stadion (3:2 nach Verlängerung für Rosenheim), seither gab es in zwölf Spielen nur noch sieben weitere Punkte und lediglich einen einzigen Sieg (4:1 gegen Kaufbeuren).
Bis in den Dezember hinein rangierte die von Saisonstart weg ausfallgebeutelte Mannschaft von Cheftrainer Sebastian Buchwieser souverän im Tabellenmittelfeld – seit Weihnachten steht aber durchgehend der elfte Tabellenplatz zu Buche. Noch ist der Kontakt zur Preplayoffzone – aktuell fünf Punkte auf den Tabellenzehnten Lausitzer Füchse – nicht abgerissen. Die personelle Situation hat sich deutlich entspannt, mehrere Leistungsträger kamen zurück und das Line-up war zuletzt wieder mit allen 19 Feldspielerpositionen besetzt. Wenn nicht jetzt, also wann dann müsste die Trendwende bei den Blue Devils kommen?
Das erste Duell in Weiden Ende Oktober gewannen die Starbulls 5:0. „Das war ein schönes, gutes Spiel von uns – aber was ‚acht Jahre‘ her ist zählt nicht. Damals fehlten Weiden viele Spieler, jetzt haben sie eine volle Kapelle. Sie sind taktisch gut, spielen strukturiert und hatten in den letzten Spielen bei den Resultaten viel Pech. Es wird nicht einfach am Sonntag“, sagt Jari Pasanen. Dass seine Mannschaft auf fremden Eis in dieser Saison erfolgreicher ist als im eigenen Stadion, relativiert der Rosenheimer Cheftrainer: „Auswärts spielen wir nicht besser als zuhause. Wir haben die besseren Resultate. Es kommt uns zugute, wenn der Gegner in seinem Heimspiel mehr machen muss und will.“
Und was wollen die Starbulls? Natürlich ihre schöne Auswärtsserie fortsetzen! In den bisherigen vier Spielen auf fremden Eis im Jahr 2026 gaben die Grün-Weißen noch keinen einzigen Punkt ab.
Lewis Zerter-Gossage vor dem Comeback
Nachdem die Rosenheimer Mannschaft nach der Rückkehr aus Bad Nauheim am Mittwoch frei hatte, gibt es Antworten auf Aufstellungsfragen für das anstehende Wochenende erst nach dem Training am Donnerstag. Es sieht aber so aus, als könne Jari Pasanen erneut auf alle Akteure zurückgreifen, die in den letzten beiden Auswärtsspielen dabei waren – und möglicherweise zusätzlich auch wieder auf Lewis Zerter-Gossage, der seit dem Vorsilvester-Heimspiel der Starbulls gegen Regensburg verletzungsbedingt aussetzen musste. Lukas Laub, der inzwischen schon 13 Spiele verpasste und Joel Keussen, der die letzten fünf Partien fehlte, müssen hingegen auf ihre Comebacks wohl noch mindestens eine Woche warten.
Foto: Starbulls / Schirmer
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