Laut Bundesverkehrs-Ministerium - Zwischen neun bis 15 Milliarden Euro teuer
Der Brenner-Basistunnel wird mindestens 16 Jahre später fertig als ursprünglich geplant. Er könne frühestens in sechs Jahren – also 2032 – eröffnet werden, so der EU-Rechnungshof, der jetzt noch einmal Zahlen und Daten nannte, wie der Bayerische Rundfunk aktuell berichtet. Denn der Sonderbericht von 2020 zu wichtigen EU-Verkehrsinfrastrukturen sei jetzt aktualisiert worden.
Der Tunnel werde rund 40 Prozent teurer als ursprünglich geplant, die letzte Schätzung liege bei rund 8,37 Milliarden Euro. Milliardenschwere EU-Verkehrsprojekte seien aus der Spur geraten, so die Anmerkung des EU-Rechnungshofs dazu …
Die Zubringer-Strecken zum Brenner-Basistunnel sowohl südlich als auch nördlich, also in Italien und in Bayern – auch im Landkreis Rosenheim – wurden bei der aktuellen Prüfung des EU-Rechnungshofs nicht beleuchtet.
Ob in Bayern der Brenner-Nordzulauf gebaut wird, entscheidet der Deutsche Bundestag.
Das Projekt soll bis Juni 2026 in die „Parlamentarische Befassung“ gehen, heißt es beim Bayerischen Rundfunk nach Anfrage im Bundesverkehrs-Ministerium. Je nach Berücksichtigung der Risiken würden die Kosten dieser Vorzugstrasse der Deutschen Bahn nach wie vor im Bereich von neun bis 15 Milliarden Euro liegen.
Zudem habe ein positives Nutzen-Kosten-Verhältnis von 1,4 ermittelt werden können. Der volkswirtschaftliche Nutzen des Brenner-Nordzulaufs sei also 1,4 mal so hoch wie die Kosten, heißt es weiter. Es liege an den Abgeordneten des Deutschen Bundestags, dann über den weiteren Fortgang des Projekts sowie über dessen Ausgestaltung zu entscheiden.
Quelle BR
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