Tischtennis in Wasserburg: Ein Sieg der Nervenstärke von der Ersten gegen die Zweite

Zum Start der Rückrunde in der Tischtennis-A-Klasse kam es beim TSV 1880 Wasserburg direkt zum prestigeträchtigen, vereinsinternen Duell zwischen erster und zweiter Mannschaft. In einer intensiven und emotional geführten Partie setzte sich die „Erste“ am Ende durch – und korrigierte damit die etwas kuriose Tabellen-Konstellation der Hinrunde, in der man hinter der eigenen Reserve gelegen hatte.
Die Vorzeichen waren für die Erste alles andere als ideal: Markus Reitberger fehlte nach einer Daumen-Operation und unterstützte sein Team von der Tribüne aus. Für ihn rückte Jakob Heindl ins Aufgebot – ein Wechsel, der sich als echter Glücksgriff erwies.
Schon in den Doppeln entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe. Heindl/Kröff brachten die Erste mit einem 3:1 gegen Götz/Weinbeck in Führung, doch Fenzl/Wilker (rechts im Bild) von der Zweiten glichen mit einem Viersatzsieg gegen Hiebl/Heilmannseder umgehend aus – siehe Foto.
In den Einzeln zeigte sich dann, warum Tischtennis oft ein Mentalsport ist:
Gleich fünf Partien gingen über die volle Distanz – und fast immer behielt die Erste die besseren Nerven.
Besonders Jakob Heindl von Team I glänzte im Spitzenpaarkreuz: Erst rang er Werner Fenzl mit 3:2 nieder, später legte er ein souveränes 3:1 gegen Thomas Götz nach.
Zum Foto ganz oben:
Neben dem starken Ersatzmann Heindl präsentierten sich auch Samson Kröff (im Bild oben rechts) und Paul Hiebl (links) in guter Form. Kröff blieb in seinen Einzeln ungeschlagen (3:1 gegen Götz, 3:2 gegen Fenzl) und auch Hiebl bewies Nervenstärke, als er sowohl Daniel Weinbeck als auch Helge Wilker jeweils mit 3:2 in die Knie zwang.
Auf Seiten der zweiten Mannschaft stemmte sich vor allem Helge Wilker gegen die Niederlage, der Thomas Heilmannseder mit 3:1 besiegte. Den Schlusspunkt der Partie setzte Daniel Weinbeck, der in einem hochklassigen Match Heilmannseder mit 3:2 niederkämpfte und so das Ergebnis für die „Zweite“ mit dem dritten Punkt noch etwas freundlicher gestaltete.
​Am Ende spiegelte das 7:3 (25:20 Sätze) für die Erste nicht wirklich den engen Wettkampf wider …
Insgesamt 427:395 Bälle zeugen von der Ausgeglichenheit des Duells.
Mit diesem Sieg im Rücken startet Wasserburgs erste Mannschaft mit Rückenwind in die Rückrunde, während die zweite Mannschaft trotz der Niederlage bewiesen hat, dass ihr Tabellenplatz aus der Vorrunde kein Zufall war.
​Ein paar Details für die Statistik:
​TSV 1880 Wasserburg I – TSV 1880 Wasserburg II 7:3
​Punkte für die Erste: Heindl/Kröff (1), Heindl (2), Kröff (2), Hiebl (2).
​Punkte für die Zweite: Fenzl/Wilker (1), Wilker (1), Weinbeck (1).

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