Zum Jahreswechsel eine Bilanz der BRK-Krisenintervention im Kreisverband

Zum Jahresabschluss zieht der Fachdienstleiter des BRK-Krisenintervention im Kreisverband Rosenheim Horst Henke eine Bilanz über das vergangene Jahr 2025. Die von der Stadt und dem Landkreis Rosenheim bestellten Leiter Psychosoziale Notfallversorgung hatten neun Alarmierungen. Die Kräfte vom BRK kamen dabei vier Mal zum Einsatz,

Dies waren je ein Verkehrsunfall in Attel und Brannenburg, ein Brand in Griesstätt und ein Reizgas-Vorfall in einem Rosenhemer Supermarkt.

Den Dienst in der Stadt und dem Landkreis Rosenheim teilte sich das BRK mit der Notfallseelsorge und den Johannitern aus Wasserburg.

Das Team der BRK-Krisenintervention war zum Beispiel im Einsatz

in einem Rosenheimer Kindergarten nach einem Tötungsdelikt zu Weihnachten 24,

bei einer Reanimation auf einer Hochzeit,

bei einem Schienenunfall im Bahnhof jeweils in Rosenheim,

bei einem tödlichen Unfall in Happing,

bei einem Brand in Neubeuern,

beim Unwettereinsatz auf dem Echolon

und einem Badeunfall in Großkarolienfeld.

Es wurden insgesamt über 401 Betroffene – Zeugen, Ersthelfer, Angehörige, Vermissende und Hinterbliebene – nach 83 belastenden Ereignissen betreut.

Ebenso wurden 34 Einsatzkräfte – vom Helfer verschiedener Hilfsorganisationen bis zum Notarzt sowie Pflegekräften nach belastenden Ereignissen von den Einsatz-Nachsorge-Teams betreut.

Für die Betreuungen wurden insgesamt 472 Einsatzstunden geleistet.

Die zwei Ausbilder konnten letztes Jahr 129 Personen in der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) aus- und weiterbilden.

2025 wurden wieder über 9.600 Stunden von den 27 Helfern in Stadt und Landkreis Rosenheim hauptsächlich im Bereitschaftsdienst geleistet, davon waren 889 Stunden für Aus- und Fortbildung.

Hier fand zum Beispiel in Feldkirchen Westerham vom Juli bis Oktober der zweite Fachlehrgang mit 108 Ausbildungsstunden für Oberbayern statt. 16 Teilnehmer legten erfolgreich die Prüfung ab.

Für langjährige Mitgliedschaft wurden Steffi Schön und Benedikt Mittermüller für fünf Jahre und Renate Glaser für zehn Jahre geehrt.

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