Es soll kräftig regnen

Und zwar laut Prognose so kräftig, dass sich der Inn morgen wieder in Richtung Meldestufe eins bewegt

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Noch liegt der Landkreis Rosenheim – laut des Deutschen Wetterdienstes – knapp neben einer Unwetter-Prognose (siehe Karte unten). Doch vor markantem Wetter wird bereits gewarnt. Heute Abend soll in einem breiten Band vom Bodensee bis hin zum Inn und nordostwärts über das Alpenvorland hinweg einsetzender Dauerregen einsetzen – und zwar mit ein paar Unterbrechungen voraussichtlich bis in die Nacht zum Montag! Das jedenfalls sagen die Wetter-Experten am heutigen Freitagnachmittag und der Blick auf die Prognose des Hochwasser-Nachrichtendienstes (Foto) zeigt …

… dass wieder mit einem Inn-Pegelanstieg in Richtung Meldestufe eins am morgigen Samstag in Wasserburg gerechnet wird.

Grafik / Karte: HND und DWD

 

 

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5 Kommentare zu “Es soll kräftig regnen

  1. HW-Meldestufe 1 ist sicher beim Inn kein großes Problem, aber die Unmengen an Sedimenten haben Einiges verändert. Die Nachbarn aus Tirol spülen nicht ohne Grund die Stauräume

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  2. des bissl regen

    Früher hat es oftmal ne ganze Woche durchgeregnet und man hat ned so einen Tertz gemacht, heute muss es nur 1 Tag regnen und gleich wird gewarnt vor viel Wasser, die Menschen sind einfach verweichlicht und überängstlich geworden – schlimm.

    Anm. d. Red.:

    Lieber so genannter Herr oder Frau “des bissl regen”!

    Leider gibt es in jüngster Zeit mehr Hitzewellen, Dürren, Starkregen und Orkane bei uns.

    Wissenschaftler taten sich lange schwer, extreme Wetterphänomene in einen direkten Zusammenhang mit dem Klimawandel zu bringen. Verfeinerte Klimamodelle und schnellere Computer machen das aber immer öfter möglich. Das sind die Fakten. Der Deutsche Wetterdienst rechnet für die Zukunft weiterhin mit mehr Stürmen, extremen Regenfällen und Hitzewellen aufgrund der Klimaerwärmung.

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    1. Schlammspringer

      Warum spülen die Tiroler die Stauräume des Inn auf Teufel komm raus? Warum gibt es für sehr viele Flüsse und Bäche so genannte RISIKO-MANAGEMENT-PLÄNE die, wie schom zu lesen war vom LFU- veröffentlicht sind und der EU-Hochwasserrichtlinie entsprechen?

      Alleine in Rosenheim sind 42.000 Personen betroffen, in Wasserburg 890 und zahlreiche hochwasserbedingte Risiken sind farblich separiert dargestellt.
      Ein Extrem ist z.B. die aktuelle Sedimentmenge, welche hier von Jederman sichtbar ist.

      Ich hoffe, Sie finden die genannten HQ-Extrem-Karten. HW-Meldestufe 1 ist nur ein “Vorgeschmack”.
      Bei HQ-Extrem lacht niemand mehr.

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    2. Diese Starkregen gab es auf laut Wetteraufzeichnungen zB auch 1773 im Juli mit ca 1000 l innerhalb 3 Tagen in Mitteleuropa . Damals interessierten sich nur die Klöster und Bauern für das Wetter.Die Freizeit und Eventgesellschaft,die Bebauung auch in bekannten Hochwassergebieten und vieles mehr reagieren heute nervieös bei Starkregenvorhersagen. Irgendwann wird die Badewanne in Wasserburg auch mal volllaufen.Die nächste Katastrophe bahnt sich ja schon an.Ein langer kalter Winter! (…)

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      1. Ein langer kalter Winter kommt auf uns zu? 😉

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