Das Armenwesen in Wasserburg

In Spätmittelalter und Frühneuzeit: Heimatverein lädt zu Vortrag ein

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Das Armenwesen in Wasserburg in Spätmittelalter und Frühneuzeit – so lautet das Thema beim Wasserburger Heimatverein am Montag, 17. September, um 19.30 Uhr im Sparkassen-Saal in der Rosenheimer Straße. Als Referent ist Dr. Christoph Nonnast aus Jena zu Gast. Die europäischen Gesellschaften des Mittelalters und der Frühen Neuzeit waren allesamt von Mangel geprägt. Im Vortrag werden die Entstehung und die permanente Weiterentwicklung der zahlreichen wohltätigen Stiftungen der Stadt Wasserburg in der Vielgestaltigkeit ihrer Aufgaben und in ihren ausgeprägten Wandlungen im Verlauf der späteren Jahrhunderte beschrieben.

Wie in vielen anderen Städten auch besteht eine der mittelalterliche Stiftungen, die Spitalstiftung, bis heute fort.

Erst seit der Industrialisierung im Verlauf des 19. Jahrhunderts bestehen die materiellen Grundlagen für den Wohlstand breiterer Schichten, der jedoch keineswegs in jeder Gesellschaft erreicht wurde und wird. Der Umgang mit dem Mangel und dem Problem einer gerechten Verteilung der Resourcen ist im Gegenteil ja bis heute ein weltweites Thema.

 

 

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