Rundum zufriedene Organisatoren und Beteiligte - Einzig Parksituation bleibt Sorgenkind

Die Verantwortlichen des Wasserburger Frühlingsfestes haben zur Halbzeit der insgesamt 13 Festtage eine positive Zwischenbilanz gezogen. Vertreter des Wirtschafts-Förderungs-Verbandes (WFV), der Stadtverwaltung, von Polizei, Sicherheitsdienst, Rettungsdienst, Schaustellern sowie der Festwirte trafen sich zu einem gemeinsamen Austausch. Einig waren sich die Beteiligten vor allem darin, dass das Fest bislang überwiegend friedlich verlaufen sei. Als größter Problempunkt wurde erneut die Parksituation rund um das Festgelände genannt.

Der WFV-Vorsitzender Andreas Bonholzer erklärte, dass vonseiten des Verbandes ein positives Fazit gezogen werde: „Von unserer Seite gibt es heuer nichts Negatives. Nur das Wetter könnte etwas besser sein. Das können wir aber nicht ändern.“

Auch die Polizei zog eine überwiegend friedliche Bilanz. Markus Steinmaßl, Dienststellenleiter der Polizeiinspektion Wasserburg, berichtete von einigen Körperverletzungsdelikten einzelner Personen. Zudem sei es zu einem tätlichen Angriff auf einen Polizeibeamten gekommen. Weiter wurde eine Trunkenheitsfahrt angezeigt. Christian Menzl vom Sicherheitsdienst „Jahn Security“ bestätigte die Einschätzung der Polizei. Er lobte insbesondere die Zusammenarbeit zwischen Sicherheitsdienst, Polizei, Festwirten, Schaustellern und Rettungsdienst.

Claudia Einberger vom Ordnungsamt der Stadt Wasserburg erklärte, bei der Stadtverwaltung seien bislang keine Beschwerden eingegangen. Verbesserungsbedarf sehe sie lediglich bei der Beschilderung für den zusätzlichen Parkplatz bei Bauer Foodservice / EGV AG. Ein größeres Hinweisschild am Kreisverkehr könne hier hilfreich sein.

Auch die Johanniter berichteten von mehreren Einsätzen und Abtransporten. Nach Angaben des Rettungsdienstes habe es heuer wieder mehr Fälle von Erkrankungen und Bewusstlosigkeit gegeben. Der neue Standort der Rettungswache gegenüber dem Haupteingang wurde ebenfalls als positiv empfunden. Die Zusammenarbeit mit der Security funktioniere hervorragend.

Kritik übten die Verantwortlichen an der Parksituation in den Zufahrtsstraßen. Ein Fahrzeug musste abgeschleppt werden, da es im absoluten Halteverbot vor der Rettungsdienstausfahrt der Johanniter abgestellt war. Anja König vom Badria meldete zudem eine vollständige Überparkung des dortigen Geländes am gestrigen Abend. Weil Fahrzeuge bis zum Sportplatz hinab parkten, drohten Blockaden der Rettungswege. Zeitgleich löste im Badria die Brandmeldeanlage aus. Der Alarm konnte durch anwesende Mitarbeiter rechtzeitig abgefangen werden, bevor die Feuerwehr ausrücken musste. Thomas Rothmaier von der Stadtverwaltung stellte klar, dass die Feuerwehrzufahrten amtlich angeordnet sind und widerrechtlich parkende Fahrzeuge durch die Polizei umgehend abgeschleppt werden können.

Die Verantwortlichen appellieren dringend an alle Frühlingsfestbesucher, sich ausnahmslos an die geltenden Parkverbotszonen zu halten. Die Polizei wird in den kommenden Tagen verstärkt Kontrollen durchführen und widerrechtlich abgestellte Fahrzeuge konsequent abschleppen lassen.

Zum Abschluss bedankte sich Schausteller Rudolf Stey von der „Süßen Linie 8“ bei den Verantwortlichen für die Zusammenarbeit mit der Sparkasse bei deren 200-Jahr-Feier. Die Veranstaltung habe viele Familien auf das Festgelände gebracht und sei eine gute Werbung für das Frühlingsfest gewesen.

 

Schaufenster