„Ich bin ein bisserl überfleischt“

Michael Altinger fasst für uns den Sommer 2013 zusammen

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altingerWasserburg – Lang ersehnt und schon wieder fast vorbei – der Sommer hat uns heuer ganz schön warten lassen. Als er dann aber doch noch kam, ließen uns seine Rekordtemperaturen von bis zu 40 Grad Celsius gscheid schwitzen! Wir haben den Wasserburger Kabarettisten Michael Altinger gefragt, wie er den Sommer 2013 erlebt hat, was er am liebsten macht, wie er den Flair der Stadt Wasserburg zu schätzen weiß und auf was er sich jetzt im Spätsommer freut …

 

Herr Altinger, wie war’s für Sie als der Sommer erst im Juli gekommen ist?

Lang ersehnt und i hob scho gar nimma dran geglaubt, dass es den Sommer überhaupt no gibt. Und nach der Hochwasserkatastrophe im Mai und Juni war er heuer bitter nötig, der Sommer! Die schlimmen Eindrücke der Wassermassen sind mir noch in Erinnerung, es war alles so grau und trostlos …

Jetzt ist er schon fast wieder vorbei, der Sommer. Wie empfanden Sie die zweite Jahreszeit heuer?

Also, zwischen der Arbeit und meiner Freizeit hab ich ihn scho mitnehmen können. Ich habe die heißen Temperaturen im See beim Baden oder Radeln ausgehalten – aber im Grunde sind meine Familie und ich halt einfach „Seemenschen“. Bloß meine Buben, die drängen mittlerweile eher ins Freibad, weil’s da mehr zu erleben gibt. In der Hitzeperiode haben wir leider viel zu viel gegrillt, daher bin ich jetzt völlig überfleischt und überwurstet und lebe seit gut drei Wochen fleischlos. Auch das Radlertrinken hab ich stark reduziert, ich bin nun fast komplett antialkoholisch und vegetarisch unterwegs …

Was machen Sie am liebsten im Sommer?

Einfach daliegn und lesen – Zeitung, Bücher oder was eben grad hergeht – und dabei die Sonne auf den Bauch scheinen lassen. Oder Spazieren-Schwimmen-Ratschen, wenn man eine gute Stunde gemütlich und mit leichter Unterhaltung im kühlen Nass schwimmt, des is perfekt!

Altinger_kUnd was mögen’S gar nicht am Sommer?

Wenn dir ständig das Wasser runterläuft vor lauter Schwitzen! Auch deshalb vermeide ich im Hochsommer übermäßige körperliche Anstrengungen, da reiß ich mich schon zusammen! Man wird mich im Sommer bestimmt nicht mit hochrotem Kopf während einer Mountainbike-Tour antreffen!

Was für einen Flair übt die Stadt Wasserburg insbesondere im Sommer auf Sie aus?

Ganz klar einen italienischen! Als eingefleischter Wasserburger liebe ich die Stadt sowieso, überall kann man draußen sitzen, und du triffst an jedem Eck und End jemanden, mit dem’st dich durchratschen oder a Eis schlecken kannst! Im Sommer, da lebt die ganze Stadt ! Im Winter hingegen todelts in Wasserburg, da muss man sich schon verabreden, damit man jemanden trifft.

Fahren Sie lieber in Urlaub oder bleiben’S im Sommer lieber daheim in Bayern?

So wie der Sommer heuer is, is es absolut in Ordnung, daheim zu bleiben. Im Mai war ich in der Toskana bei meinem Bruder im Urlaub, da war das Wetter bei uns in Bayern schlecht. Also, ich entscheide das situativ, vielleicht fahr’n wir nochmal spontan weg, wenn’s hier wieder kälter wird …

Auf was freuen Sie sich nach dem Sommer?

Ich freue mich wirklich darauf, dass jetzt wieder das Touren losgeht, da bin ich wieder ganz viel unterwegs. Im Sommer kann ich immer viel Kraft tanken und ab Herbst leg ich wieder voll los und da g’frei i mi aa auf’s Umeinanderwuseln- und fahren! Und bis Weihnachten kim i dann wieder auf’m Zahnfleisch daher …!

 

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