Wenn der beste Mann immer der Torwart ist

... muss einem das zu Denken geben - Starbulls siegen, aber Steer unzufrieden

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herdenEs sollte ein Experiment werden und das Ergebnis liest sich, als ob es funktioniert hätte. Fabian Zick, Simon Fischhaber und Sergio Somma trafen gestern abend für die Starbulls aus Rosenheim gegen die Sterzing Broncos aus der italienischen Serie A! Vor 1141 Zuschauern im Kathrein-Stadion ein 3:0. Bot eine Klasse-Partie: Der erst 19-jährige Goalie Timo Herden (unser Foto) hielt seinen Kasten sauber.Trainer Franz Steer hatte gegen die Broncos die Reihen umgestellt. Die jungen Spieler sollten zusammen agieren, ebenso wie die zwei Überzahlblöcke. Eine Alternative sollte getestet werden, falls Steer …

… irgendwann von vier auf drei Reihen umstellen muss.

Aber so schön ein 3:0 auch klingen mag, zufrieden war der Trainer nicht. „Ich bin eigentlich mit dem Spiel nicht zufrieden, zu viele Fehlpässe, das Spiel zu leicht genommen … Man kann immer sagen, wie haben viel trainiert, aber elementare Dinge haben nicht gepasst. Ich will das nicht auf die jungen Spieler zurückführen, das gilt querbeet. Wenn der beste Mann immer der Torwart ist, dann muss einem das zu Denken geben.”

Die Konsequenz wird sein, zunächst zur alten Reihenverteilung zurückzukehren. Die Starbulls waren in der sechsten Spielminute durch einen kapitalen Patzer von Sterzings Torwart Joni Puurula in Führung gegangen. Die Broncos kamen immer wieder gefährlich vors Rosenheimer Tor, Timo Herden hielt aber mit einigen Glanzparaden den Shootout fest. Die weiteren Tore erzielten Simon Fischhaber in der 32. Minute und Sergio Somma in der 54.

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