Nua koa Panik!

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Nur koa Panik, Huaba. Rettung naht aus Berlin, nämlich von unserer Verbraucherschutzministerin, da Aigner Ilse. De hod in ihrer charmant-oberbayerischen Art glei moi kontert, indem sie festg’stellt hod, dass scho seit Ewigkeiten in an katholischen oder boarischen Haushoit sowieso scho an fleischlosen Dog, in da Regel den Freitag, gibt. Ma is hoid a bisserl g’schlampert oder bequem worn, aber i ko mi scho no erinnern, wenn’s am Freitag a Mehlspeis gem hod…

Ganz vui Kantinen ham scho seit langen a vegetarisches oder fleischloses Ausweichgericht im Angebot. Damit konn’s a jeder eirichten, wia er moand. Ob ma den Veggie-Day jetzt ins Wahlprogramm aufnemma muaß, woass i ned, aber um an Haufa vo de Greana”earnerne Themen kümmern se scho de anderen, großen Parteien, do bleibt hoid ned vui übrig.

Recht host, Huaba, dass de Greana scho Idee’n ham, über de ma diskutier’n könnt‘ und de gar ned so schlecht wären, wenn’s ab und diam fertig durchdacht wärn. Aber, Huaba, de Gefahr kimmt jetz ned von de Greana, sondern ausm Labor. Do hams nämlich jetz a Fleischplanzl brod’n, des im Reagenzglasl aus an Fetz’l Rindfleisch zücht ham. In a Nährstofflösung, guade Nacht scheene Welt. Do werd da der oide Gaul in der Tiefkühllasagne scho direkt wieda sympathisch.

Dass de des jetz ned blos im Labor ausprobiert ham. sondern damit groß auf’n Markt woin, vasteht se vo selbst. Do hätt’n jetz de Greana a Thema, wo’s eihackln könnt’n. Oiso, miaß ma jetz blos aufpassn das den fleischlosen Dog ned agrad auf’n Montag leg’n – weil do ham vui Metzger zua. Und des war jetz‘ eha bläd… des moanad da Dieda.

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