Vorbei war’s mit dem „Glück”

Gestern Nachmittag erst für den Unfallverursacher, dann für den Unfallgegner

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Vorbei war’s mit dem „Glück” – erst für den Unfallverursacher, dann für den Unfallgegner: Gegen 15 Uhr war am gestrigen Mittwochnachmittag ein 69-jähriger Autofahrer in der Brianconstraße in Rosenheim mit seinem Pkw unterwegs. Dabei fuhr er mit dem Wagen auf den vor ihm stehenden Pkw eines 36-Jährigen auf. Es gab keine Verletzten und der Sachschaden betrug keine 500 Euro. Dennoch wurde die Polizei vor Ort gerufen und es wurde eigentlich nur ein „Kleinunfall“ aufgenommen …

Der 36-Jährige gab auf Frage der Polizei an, seinen Führerschein zu Hause vergessen zu haben. Da die polizeiliche Unfallaufnahme ein „Kleinunfall“ war, glaubte der Mann, dass die Sache mit dem Führerschein keinen weiteren Folgen mehr habe und die Polizei vielleicht die Führerscheindaten weiter nicht benötigen werde.

Nur rund drei Stunden später sah die Sache anders aus. Die Polizei wollte die Führerscheindaten für die Unfallaufnahme erheben und trat erneut mit dem Rosenheimer in Kontakt. Der Mann gestand ein, dass er keinen Führerschein hat, er glaubte, nochmals „Glück gehabt zu haben“, da es sich ja nur um einen Kleinunfall handelte.

Die Polizei leitete ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis ein.

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