„Prekäre Situation hält an”

Jochen Enthammer von „Sounds Against Silence“ berichtet über kritische Lage der Berufsmusiker

image_pdfimage_print

Erst berichtete er über die äußerst prekäre Lage der Berufsmusiker, deren Einkommen nach wie vor wegen der Corona-Krise nahezu gegen Null geht, dann setzte er sich ans Schlagzeug: Der Wasserburger Jochen Enthammer (links), der das Programm auf der Kulturbühne im Altstadtbiergarten organisiert, sorgte gestern für einiges Aufsehen, als er vor dem Auftritt der Band „Funkestry” erklärte, wie wichtig derzeit auch die kleinsten Auftritte sind.

„Es ist toll, mit welch hochkarätigen Musikern wir derzeit in Wasserburg aufwarten können. Die kommen alle, weil’s hier so schön ist”, scherzte Enthammer, um dann gleich sehr ernst zu werden: „Nein, sie kommen natürlich, weil sie hier zumindest eine Auftrittsmöglichkeit vor Publikum haben und eine kleine Aufwandsentschädigung bekommen. Das ist in dieser Zeit, in der eine ganze Branche seit März nahezu dauerhaft mit einem Berufsverbot belegt war, ein kleiner Lichtblick”, so der Wasserburger Berufsmusiker. Er dankte der Stadt und den Veranstaltern des Biergartens für deren Engagement.

Anschließend sorgte „Funkestry” für einen rundum gelungenen Abend bei bestem Spätsommerwetter im Wasserburger Altstadtbiergarten.

 

Fotos: Stefan Pfuhl

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Leitfaden für die Veröffentlichung von Kommentaren

Ein Kommentar zu “„Prekäre Situation hält an”

  1. Querdenken dann wird das schon wieder, und nicht aufhören an die Wahrheit zu glauben und unsere 100 Jahre aufgebauten Grund- und Menschenrechte in unserer Demokratie:)
    Eine Möglichkeit seine Meinung über die Notwendigkeit von Berufsverboten weiter zu bilden ist dem Faktencheck von Dr. Reiss in Ihrem Buch ” Corona-Fehlalarm zu entnehmen.
    Außerdem den Ausführungen des Cambridge Proffessors
    David Runciman, “So endet die Demokratie” aus dem Campus Verlag.
    Toll das Ihr nicht aufgebt Kultur und vor allen Dingen die Musik weiter klingen lasst.
    Gebet und Gesang haben schon mal eine Mauer zu Fall gebracht. Wenn wir uns daran erinnern, werden wir unseren 100 Jahre ( nach dem letzten Krieg) aufgebauten Standard wieder zurückerobern. Das wünsche ich uns Allen und weiterhin so viele Mutige die sich dafür einsetzen so wie Ihr und vor allen Dingen Herr Enthammer.
    Herzlichst die Fee

    Antworten