Mit Rennrad gestürzt

Einem 29-Jährigen wird ein Schlagloch zum Verhängnis - Wieder mehrere Fahrrad-Unfälle innerhalb weniger Stunden

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Radlfahren ist in – ganz besonders seit der Corona-Pandemie. Aber auch am heutigen Sonntag muss die Polizei erneut mehrere Fahrrad-Unfälle melden: Ursache für einen Radsturz im Landkreis war zum Beispiel offenbar ein Schlagloch. Ein 29-jähriger Rennradfahrer aus Stephanskirchen fuhr über das Schlagloch, dabei verbog sich die Vorderradgabel so stark, dass auch der Rahmen in Mitleidenschaft gezogen wurde. Der junge Mann konnte sein Fahrrad nicht mehr abfangen und stürzte über den Lenker zu Boden. Er wurde zum Glück nur leicht verletzt – mit Schürfwunden an den Armen – er wurde zur ambulanten Behandlung ins Klinikum Rosenheim gebracht. Nach Feststellungen der Polizei vor Ort trug der Rennradfahrer keinen Helm!  

Eine 66-jährige Frau aus Biedenkopf kam ebenfalls alleinbeteiligt mit dem Fahrrad zu Sturz. Sie fuhr in Rosenheim in Richtung Staatsstraße 2095 und kam von der Fahrbahn nach rechts ab.

Die 66-Jährige erlitt Verletzungen im Brust-/Armbereich sowie am Kopf und musste anschließend ins Klinikum Rosenheim zur weiteren Behandlung verbracht werden. Fremdverschulden könne derzeit ausgeschlossen werden, so die Polizei heute.

Ein 84-jähriger Radfahrer aus Söchtenau wollte am gestrigen Vormittag während der Fahrt seine Sonnenbrille aufsetzen und verlor dadurch das Gleichgewicht. Er stürzte mit seinem Pedelec zu Boden und verletzte sich am Arm-/Brustbereich. Er wurde ins Krankenhaus gebracht. Ein Fremdverschulden scheidet aus, der Fahrer trug einen Fahrradhelm.

 

 

 

 

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30 Kommentare zu “Mit Rennrad gestürzt

  1. Es gehört eine Helm- und Lichtpflicht eingeführt! Schließlich gibt es auch eine Gurt-Pflicht.

    Dass der Gesetzgeber da nichts macht, ist unverständlich!

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    1. Wie wäre es stattdessen mit einer Schlaglochbeseitigungspflicht? Waren sie schon mal in Holland? Da trägt keine Sau einen Helm beim Radfahren. Warum wohl?

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  2. Und bis eine Helm Pflicht eingeführt wurde witd bitte dieser unsägliche Satz am Ende der Polizeimeldungen unterlassen. Bei beiden hier genannten hat der Helm nichts am Unfallausgang geändert …

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  3. Helmpflicht – dass ich nicht lache.
    Warum ist der Radfahrer gestürzt? Wohl nicht, weil er keinen Helm auf hatte… Da war ein Schlagloch im Weg. Helme gehören ans Ende der Sicherheitsdiskussion, nicht an den Anfang.

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    1. Ja mei, frei nach dem Motto: Wo is´n des Hirn? Bei Raddfahrerinnen und Radfahrer ohne Helm ganz gewiss nicht da, wo´s hinghört! Also wenn es denen das anscheinend sowieso nicht vorhandene Hirn zermatscht, ist eh nicht viel kaputt. Es geht bei einer eventuellen Helmpflicht lediglich darum, schwere Kopfverletzungen zu minimieren. Den Kindern bläut man es ein, wie wichtig der Helm ist und dann sieht man allerorten, Erwachsene ühne Helm rumkurven. Wie gesagt, wenn´s die dann erwischt, habe ich keinerlei Mitleid.

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  4. Das sehe ich genauso! Vor allem E-Bike Fahrer sollten eine Helmpflicht haben! Beim Mofa muss man schließlich auch Helm tragen!

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    1. Erst informieren! Bei E-Bikes gilt Helmpflicht. Bei Pedelecs nicht, da die als Fahrräder gelten.

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  5. Ob ein Helm an den Anfang, oder dem Ende der Sicherheitskette gehört ist wohl außer Frage!
    Fakt ist, dass ein Helm oftmals schlimmere Verletzungen verhindert. Und ich bin absolut für die Helmpflicht. Warum? Ganz einfach, weil sich viele Radfahrer dermaßen überschätzen. Ich fahre seit gut 20Jahren professional Rad (Bis vor 6 Jahren aktiv Downhill, seit dem Rennrad/Cyclecross. IMMER mit Helm. Ich bin auch schon mehrfach gestürzt, 2 mal mit dem Kopf voran. Ohne Helm möchte ich nicht wissen was passiert wäre. Aber ich weiß… Ohne Helm und ggf. anderem Schutz sieht man ja nicht cool aus. Dabei ist das einfach nur selten dämlich!

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  6. Ja, eine Helmpflicht ist vom Gesetzgeber überfällig.
    Die Ursache des Unfalls ist jedoch eindeutig das Schlagloch. Dieses Schlagloch, von dem die Gefahr ausgeht, ist sicherlich nicht erst seit gestern vorhanden. Die nicht unmittelbare Veranlassung und Ausführung der Schadensbeseitigung stellt einen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr dar.
    Ich hoffe, dass die Verantwortlichen des Straßenbaulastträgers angemessen bestraft werden.

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  7. Pflichten können zu Hunderten eingeführt werden. Solange sie nicht kontrolliert werden, nutzen sie herzlich wenig.

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  8. Radfahrer dürfen doch eh alles machen, was sie wollen!
    Meinen sie zumindest…..

    Helmpflicht und Zulassungspflicht!!

    Erst diese Woche wurde ich von einer Radfahrerin angeschaut und sie hat mir bewusst die Vorfahrt genommen!

    Anscheinend ist denen das Leben nicht soo wichtig!

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  9. Helmpflicht sofort!
    Und Steuern zahlen diese Öko-Schmarotzer auch keine.

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    1. Inwiefern sind Radfahrer Öko-Schmarotzer? Was bedeutet diese Wortfindung überhaupt?

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    2. Öko-Schmarotzer? Was bist du denn für einer……..

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  10. Zum Thema Schlagloch. Es werden ja oft die Schilder mit Achtung Fahrbahnschäden aufgestellt. Dann liegt es in der Verantwortun des Nutzers, auch die Augen offen zu halten.

    Zur Helmpflicht. Ich frag mich, warum immer alles geregelt sein muss, bevor jeder einzelne mal selbst auf die Idee kommt. Eine Pflicht bringt dann wieder Bußgelder bei Verstößen. Dann heißt es doch gleich vom Radfahrer das es nur zur Abzocke ins Leben gerufen wurde.

    Wer sein Leben freiwillig aus Spiel setzt, soll das doch tun, aber bitte dann nicht wieder andere verantwortlich machen, meist ja die bösen Autofahrer.

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  11. Leute, diese Helmpflichtdiskussion ist so überflüssig wie ein Kropf. Bin seit 30 Jahren aktiver Radsportler und ich trage mittlerweile bewusst keinen mehr. Warum? Weil ich ohne wesentlich defensiver fahre als mit. Mit Helm hatte ich viele brenzlige Situationen. Ohne Helm achte ich mehr auf mein Umfeld und mich. Mag paradox klingen und für nen Nichtradfahrer nicht nachvollziehbar …ist aber so!
    Einzig aufm MTB trag ich nen Helm, da hierbei Stürze fast schon dazugehören.

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  12. Lieber Heinzer,
    bei der Helmpflicht bin ich bei Dir.
    Einen Radfahrer als Öko-Schmarotzer zu bezeichnen, der eh keine Steuern zahlt……., ich glaube Du brauchst auch keinen Helm.

    Lorenz Huber

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  13. Ich selber trage beim Fahrrad- und insbesondere beim Rennrad fahren grundsätzlich einen Helm, empfinde die Diskussion über eine Helmpflicht hier jedoch fehl am Platz, da die Kausalität hier nicht gegeben ist.

    Problematisch und im ersten Falle auch ursächlich, sind die teilweise desolaten Zustände der Fahrradwege in Deutschland. Selbst benutzungspflichtige Radwege sind mit Renn- oder Fitnessfahrrädern oft nicht zu befahren. Dann sagt die Rechtssprechung, dass in solch einem Falle auf die Fahrbahn ausgewichen werden darf, damit ich mich dann als Fahrradfahrer mit oft ignoranten Autofahrern rumschlagen darf.

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  14. Wenn wir das hier schon diskutieren, dann sein wir doch mal ehrlich – viele Unfälle wären vermeidbar, wenn sich Radfahrer an die Verkehrsregeln halten würden und ja, ein Helm kann schwere Kopfverletzungen vermeiden – aber auch nur, wenn er denn richtig passt.

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    1. Und wie viele Unfälle wären vermeidbar, wenn auch Autofahrer, Motorradfahrer, Lkw-Fahrer, Traktorfahrer und Fußgänger sich an die Verkehrsregeln halten würden.
      Ich glaube, es hilft nicht wirklich weiter, wenn ständig eine Gruppe der Verkehrsteilnehmer gegen die anderen ausgespielt wird.
      auffallend ist aber doch, mit welcher Vehemenz hier teilweise Leute eine Helmpflicht fordern, denen das grundsätzlich egal sein könnte. Dazu dann noch Kennzeichenpflicht, Versicherungspflicht, Führerscheinpflicht. Alles nach der simplen Logik “wenn ich mit meinem Auto das alles brauche, dann sollen es die Radfahrer aber auch brauchen müssen.” Um Sicherheit geht es also letztlich gar nicht, sondern rein um das diffuse Gefühl, als Autofahrer unterprivillegiert zu sein. Sieht man sich dann mal an, welche Steuersummen in die Infrastruktur der jeweiligen Verkehrsträger fließen und welcher Anteil am öffentlichen Raum den jeweiligen Verkehrsmitteln zugestanden wird, dann wird schnell klar, wie absurd dieses Empfinden ist.

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  15. Fahre seit über 30 Jahren täglich Fahrrad(Rennrad, Touren Rad und Mountainbike). Zwischen 50-80 Kilometern… Nach der Arbeit.

    Die Beiträge hier sind leider teilweise doch sehr undifferenziert….

    Grundsätzlich gibt es auf allen Seiten schwarzer Schafe.

    Aber seit dem aufkommenden E-Bike(Corona) Boom weiche ich an Wochenenden generell mit dem Rad auf Strassen aus, denn auf Radwegen fährt wirklich jeder wie er will…

    Und…. Viele Neu(Radfahrer) sind offensichtlich mit ihrem neuen Spielzug überfordert

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  16. Wenn über jeden meiner Stürze so berichtet werden würde wäre ich berühmt. 😉

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  17. Sorry aber das mit der Helmpflicht nervt.
    Ich fahre dss ganze Jahr mit Helm und dss zum einen für mich und meine Gesundheit und zum anderen um meine Familie davor zu schützen, sich evtl. um einen Pflegefall kümmern zu müssen.
    Verantwortung nicht nur für mich sondern auch für die Angehörigen. Und ob die Frisur sitzt, interessiert im Krankenhaus keinen.

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  18. Ignorant sind ja wohl eher die Radfahrer, die denken, sie brauchen sich an keinerlei Regeln zu halten! Ich war Berufskraftfahrer und demzufolge viel auf Deutschlands und Europas Straßen unterwegs. Was ich da teilweise zu sehen bekommen habe, ist einfach nur haarsträubend! Sie denken einfach, sie haben alle Rechte, aber keinerlei Pflichten im Straßenverkehr! Und ja, unsereins ist auch ohne Helm groß geworden, aber da war die Verkehrsdichte noch eine ganz andere.

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  19. Das Problem sind die schlechten Fahrradwege im Deutschland .Es werden haupsächlich nur die fahrbahn der Autos renoviert die fahrradwege sind unter aller würde allein schon das prinzip wie die wege konstruirt sind im Zigelstein format ist schon schlimm da die Steine absacken oder hochkommen und wenn ich schon das wort öko schmarotzer höre dann kann ich nur sagen Typisch Autofahrer den Dreckschleudern gehört die Welt

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  20. Traurig. Studien (z.B. von Prof. Dr. Gernot Sieg) belegen, dass eine Helmpflicht mehr schadet als nützt. An den allermeisten Unfällen zwischen Kfz und Rad tragen Autofahrer die Hauptschuld. Aber selbsternannte Experten wissen hier alles besser. Man sollte sich mal fragen, wie in den Niederlanden ein sicheres Nebeneinander umweltfreundlicher und fossiler Fahrzeuge funktioniert, hier aber nicht.

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  21. Zu dem Thema: es stellt sich nicht die Frage, ob man einen Helm tragen soll oder nicht – das muss jeder selbst entscheiden.
    Ich bin überzeugter Radfahrer und erledige alle Dinge mit dem Rad auch das Einkaufen.
    Es fehlen Straßen und Wege, die man mit dem Fahrrad sicher benutzen kann.

    Seid Corona steigen auch viele auf E-Bikes um – das ist gut – nur die Straßen für Radfahrer fehlen.
    Aber dass es noch Autofahrer gibt, die immer noch ans Auto festhalten, sollte sich ändern – Städte nur für Fußgänger und Straßen für Radfahrer – die Innenstadt sollte autofrei werden – man kann auch mit Bus und Bahn fahren.
    Mehr Straßen für Radfahrer!

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  22. Moin. Fahre ohne Helm, & aus auch aus diesem Grund nehme ich mehr Rücksicht auf andere. Da Radfahrer das schwächste Glied in der Kette sind, verzichte ich auch oft auf Vorfahrt & achte eben doppelt (wie beim Autofahren) auf mein Umfeld. Bin auch der Meinung, das der Helm Schutz nur vorgaukelt & man dadurch eher nicht so umsichtig fährt als wie ohne. Ungeübte sollten aber auf jeden Fall einen Helm tragen.

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    1. Das Beste an dieser Diskussion ist, dass sie stattfindet… Sollte zur Pflichtlektüre für Alle, die noch keine Meinung haben, werden.

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  23. … Helmpflicht ja, bin ich auch dafür – ich fahre seit 20 Jahren Rennrad.

    Während des Fahrens Sonnenbrille aufsetzen ? Selbst schuld.
    Genau so, wie wir bei LKW meckern, wenn sie die Radfahrer nicht sehen.
    Warum bleibt der Radfahrer nicht hinten dran ? Selbst schuld.

    Sorry, aber ob Auto, Fahrrad, Motorrad … die Deutschen können halt nicht fahren – egal, um was es geht.

    Kommentar v.d.Red. gekürzt.

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