„Nur” drei schwarze Schafe …

Gestern großer Kontrolltag der Polizei Wasserburg zur Einhaltung der Corona-Regeln - Die Bilanz

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Am gestrigen Dienstag wurden von der Polizei Wasserburg und dem Operativen Ergänzungsdienst Rosenheim mehrere Kontrollen im Dienstbereich der Wasserburger Polizei durchgeführt. Hierbei wurde die Einhaltung der Regelungen der aktuellen Infektionsschutz-Gesetzgebung kontrolliert. Wobei das Hauptaugenmerk auf der Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes lag. Insgesamt mussten erfreulicherweise ‘nur’ drei Verstöße zur Anzeige gebracht werden. Darunter war das Personal eines Lokals in Wasserburg, das trotz anwesender Gäste keinen Mund-Nasen-Schutz trug, sagt die Polizei am heutigen Mittwochmorgen …

Kontrolliert wurden etwa 70 Supermärkte, Kaufhäuser, Baumärkte und Ladengeschäfte sowie Cafes und Lokale. Weiter wurden mehrere Dutzend Personen in den Zügen und Bussen des öffentlichen Personennahverkehrs kontrolliert.

Die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung hielt sich an die Regelungen des Infektionsschutzes, freut sich die Polizei. 

Nur ganz selten mussten die Beamten eingreifen und zum Beispiel die korrekte Trageweise der Maske ahnden.

Des Weiteren waren die Beamten bemüht, mit Präventionsbroschüren die strengere Einhaltung aller Corona-Regeln wieder mehr ins Bewusstsein zu rufen.

„Maskenverweigerer“ müssen mit hohen Bußgeldern rechnen – zwischen 250 bis 5000 Euro, so die Polizei.

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15 Kommentare zu “„Nur” drei schwarze Schafe …

  1. Super, dass im Dienstbereich der Wasserburger Polizei alles läuft, das ist doch erfreulich, finde ich.

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  2. Schlimm, wie der unbescholtene Bürger bevormundet und gegängelt wird – während man andernorts großzügig über sämtliche Gesetzesverstöße hinwegsieht.

    Kommentar v.d.Red. gekürzt.

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  3. Was mich a bissl wundert. Da hat es vor Corona immer geheißen, die Polizei wäre stark unterbesetzt und man komme den Aufgaben kaum hinterher. Jetzt hat man gar die Zeit, 70 Geschäfte zu kontrollieren.

    Welche Arbeiten bleiben denn da auf der Strecke? Verkehrsüberwachung kann es nicht sein. Drogensuche auch nicht. Was bleibt dann noch?

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  4. Ich kann mich vor lauter “Bevormundung” bzw. “Gängelung” kaum noch rühren! (IRONIE!!) Bin aber trotzdem froh ein weitestgehend freies und selbstbestimmtes Leben führen zu dürfen. Das es dabei bleibt, verdanke ich unter anderem den Beamten und Beamtinnen, die dafür sorgen, dass die pandemiebedingten Regeln eingehalten werden. Dafür meinen Dank und Respekt!

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  5. @Benny: Oh mei, ich glaube in Belarus z.B. können die unbescholtenen Bürger derzeit alle Freiheiten dieser Welt ganz ohne jede Gängelung genießen!

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  6. @Martin Maier: Nehmen Sie doch einfach Kontakt mit der Polizei in Wasserburg auf und fragen Sie dort sachlich nach.

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  7. Kopf einschalten

    @ Martin Maier
    Zum einen stand in dem Artikel, dass die Polizei Wasserburg für die Kontrollen Unterstützung aus Rosenheim bekommen hat.
    Und zum anderen, ist dir vielleicht schon mal in den Sinn gekommen, dass die Polizei dies zum Schutz von uns allen macht und deswegen hier einen Schwerpunkt setzt?

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  8. Sind eigentlich die „Kinnschilder“ ausreichend?

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  9. Zum Schutz von allen…..😂😂
    Wenn wir alle geschützt werden sollen, vor dem ” Killer-Virus, dann wäre es doch sinnvoll einheitliche Masken zu tragen, die einen Mindestschutz gegen Viren aufweisen…und nicht dieser “Verhau”…Vom besseren” Fliegengitter”, bis zu FFP2 Masken, alkes dabei…..
    Aber irgendwoher muss ja die Kohle herkommen….Perso kostet demnächst auch 30% mehr…”dieses war der nächste Streich”….
    Ist aber auch interessant,wie allgemein versucht wird, diesen Mundschutz “Auf Dauer” zu etablieren….siehe Werbung…
    Von wegen…Vorübergehend…..

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    1. Es wird einiges geben, was eigentlich “vorübergehend” sein sollte, aber als Dauerzustand etabliert werden wird – darum: Holzauge sei wachsam!

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  10. Vereinzelte Kommentare sind schlicht wenig diskursfähig. Wahrscheinlich ist eine genaure Auseinandersetzung auch garnicht gewünscht. Der aktuelle Stand in Sachen COVID bedingter “Einschränkungen” ist doch leicht nachvollziehbar und in sich schlüssig.
    Mit Beendigung des Lockdowns war auf allen Ebenen Erholung und Entspannung des traumatischen Pandemieerlebens angesagt. Langsam aber stetig ging es Schritt für Schritt in ein Leben MIT Corona. Das Frühjahr und der Sommer waren fast durchgängig freilufttauglich, man durfte feiern und/oder in den Urlaub fahren. All das ohne übermäßig extremen Kontrolldruck seitens der Behörden. So weit, so schön! Diktatur und Unrechtsstaat sehen auf jeden Fall ganz anders aus.
    Bedauerlicherweise scheint ein Zuviel an Toleranz und Freiheit, nicht gleich ein Mehr an Erkenntnis und (Eigen)Verantwortung nach sich zu ziehen. Die Party nahm überhand, in den Urlaubs- und Heimatländern lief auch das ein oder andere schief, und die lästigen Infektionszahlen begannen wieder zu steigen. Jetzt kommt der Herbst, draußen sein hat sich bald erledigt. Die Schulen werden dringend benötigt, um die Kinder weiterzubringen und die Eltern langsam zu entlasten. Sowie die erwerbsfähigkeit der Familien zu sichern!! (Interessant auch, dass sich nur die wenigsten Kritiker mit den ökonomischen Folgen der Pandemie befassen. Und hier steht weitaus mehr auf der Agenda bzw. dem Spiel, als ein paar verwaiste Wasserburger Schaufenster!)
    Lange Rede, kurzer Sinn: Jetzt ist Schluss mit Lustig und Pandemieeindämmung angesagt. Bevor uns der ganze Laden im Verlauf des nächsten halben Jahres um die Ohren fliegt! Ich habe ein gutes und sehr zufriedenes Leben. Das gedenke ich auch zu behalten. Was keinesfalls egoistisch ist. Die erste Welle war quasi sponsored by “Mutti”&”Markus”, die zweite Welle dürfte schon ein erhebliches Weniger an staatlichen Rettungsmaßnahmen beinhalten. Woher auch nehmen?! Bei allen sozialen Härten die der Alltag auch nach sich zieht, lebt man in Deutschland immer noch flächendeckend gut. Wer will das in Oberbayern bestreiten. Wenn die Pandemie irgendwann auf die Wirtschaft voll durchschlagen sollte, und Wirtschaftswunderland nicht mehr ist, DANN will ich nicht wissen was los ist. Von daher einfach mal den Geist einschalten, und nicht immer nur die eigene Existenz zum Maßstab für Ein und Alles machen.

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    1. @mvb abolute Zustimmung!

      Im Frühjahr hatten ein paar wenige noch unwissende Ischgl/Italien-Heimkehrer in ganz Europa eine absolut verheerende Entwicklung ausgelöst.

      Jetzt zeigt sich eine geringe Minderheit absolut uneinsichtig und bringt wohl eine richtig große Welle ins Rollen. Und das sind beileibe nicht nur Urlaubsheikehrer sondern vor allem auch die Stoffel zu Hause!

      Ich befürworte die öffentlickeitswirksamen und bestimmt auch überwiegend effektiven Einsätze von Polizei und Ornungsbehörden.

      Dem nicht uniformieten stillen Beobachter eröffnen sich derweil erschütternde Szenarien einer nicht enden wollenden Disziplinlosigkeit eben nur einer gerigen Minderheit.

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  11. @mvb na dann viel spass beim pandemieeindämmung und beim dahin vegetieren in ihrer wohnung, falls sie diese dann noch zahlen können ohne job?

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  12. @sven Das von Ihnen beschriebene worst case Szenario wünscht man natürlich niemandem. Doch bevor es so weit kommt greifen hierzulande diverse sozialstaatliche Mechanismen, die einen Totalabsturz verhindern sollten. Stichworte hier: Arbeitslosengeld bzw. Grundsicherung. Gerade zu Beginn der Pandemie kam es staatlicherseits zu einer weitestgehenden Vereinfachung des Zugangs zu diesen Sozialleistungen. Für die von Ihnen angemerkte “Vereinsamung” gibt es bedauerlicherweise kein Sicherungsnetz. Hier ist individuelle Selbstfürsorge unerlässlich.

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  13. Die im Bild gezeigte Maske mit Ausatemventil dient nur dem Eigenschutz, während alles ausgeatmete ungehindert durch das Ventil entweicht. Gegen die Träger solcher Masken sollten auch Bussgelder verhängt werden.

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